Hallo hybbygaertnerin
Das Lama und seine Unterrassen sind in Südamerika angesiedelt. Es wurde und wird immer noch als Lasttier in den Lateinamerikanischen Ländern eingesetzt. Wenig bekannt ist, dass das Lama auch Milch liefert.
http://www.heuruetihof.ch/lamamilch.htm
Wenn dem so ist, haben bestimmt auch die Bewohner des Amazonas-Beckens davon profitiert, und es gelangten automatisch auch Milchsäurebakterien von der Lama-Milch in die Terra Preta.
Auch bei jeder Geburt, ob Mensch oder Tier, fallen Milchsäurebakterien an (Nachgeburt, Fruchtwasser) die – wo denn sonst – am gleichen Ort entsorgt wurden, wie die täglich anfallenden biologischen Stoffe aus Früchten, Gemüsen und Nüssen, Fisch- und Tierabfällen, Asche, Kohle von der Feuerstelle, Fäkalien von Mensch und Tier, Scherben, etc. Getrockneter Lamakot wird/wurde auch zu Heizzwecken verwendet.
Die Inka unterhielten regen Kontakt auf dem ganzen Kontinent, bis hinauf zu den Maya. Es gab ein ausgebautes Netz an Pfaden. Das Rad war da noch nicht erfunden. Bestimmt hatten sie auch Kontakt ins Amazonas-Becken.
Was mich aber besonders interessieren würde, wäre eine klare, anschauliche Abhandlung über die aeroben und die anaeroben Mikroben in der Gartenerde. Auch würde mich interessieren, was die anaeroben Bakterien (EM) in der nachgebauten Terra Preta von Professor Glaser bei der Sanierung der Böden im Wendland für eine Funktion haben.
Von den Milchsäurebakterien weiss man, dass diese stark desinfizierend wirken und die krankmachenden (pathogenen) Keime in Schach halten.
Ich meine: Die Milchsäurebakterien etc.
• gehen entweder ein, wenn sie mit Luft in Berührung kommen,
• oder sie passen sich an,
• oder sie dienen andern Organismen als Nahrung (Verstoffwechslung).
UAwg (Um Antwort wird gebeten)
Liebe Grüsse Stieglitz
Die obigen Thesen kann ich nicht alle hieb- und stichfest belegen. Ich habe sie beim Lesen aufgeschnappt und zum Teil geschlussfolgert. Wenn jemand bessere Erklärungen hat, soll er diese bitte Kund tun.
@Dagmar
Du bist auf der Suche nach einer zweckmässigen Holzheizung. Folgenden Link kann ich Dir empfehlen:
http://www.tiba.ch/
Wir hatten zu Hause (wo ich aufgewachsen bin) solche Herde im Einsatz.
Der eine Anstellherd in der Küche, zum Kochen, Heizen von Sitz-Kunst und Boiler (Heisswassertank), beheizt nur mit Holz. Beides zur besten Zufriedenheit.
Der andere Anstellherd, ebenfalls in der Küche hatte Zentralheizung angeschlossen (für eine kleine Wohnung) sowie Boiler. Dieser Herd hatte einen etwas grösseren Feuer-Raum, und man musste manchmal mit Briketts nachhelfen. Asche war natürlich nichts mehr für den Garten.
Heute habe ich selber so einen Anstellherd in der Küche zum Kochen und zum Heizen der Kunst. Da kann ich jeden Morgen die nicht ganz verglimmten Holzkohle-Stücke herausnehmen. Man muss am Tag vorher, frühzeitig genug den Schieber schliessen, damit kein Sauerstoff mehr zu den noch glühenden Kohlen gelangen kann. Aber Vorsicht. Nicht zu früh, denn sonst kann es eine Verpuffung geben.
Die Kohle, die ich da rausnehme, ist sehr gut für den Garten geeignet. Sie ist weich, und es hat kaum noch PAK darin. Sie lässt sich bestens, nach Vorbehandlung, mit dem Kreisel-Häcksler in feines Granulat umwandeln.
Liebe Grüsse Stieglitz