Klar kostet künstliche Beleuchtung Geld, aber für mich ist es eine Ausgabe, die leicht finanzierbar ist (wofür ich sehr dankbar bin!)
Aber was bekomme ich dafür (die Pflänzchen natürlich, ist klar)?
Ich kann jetzt schon mit der Aussaat beginnen und ich freue mich über fast jeden einzelnen Keimling, mein Mann kanns nicht so richtig nachvollziehen wenn ich plötzlich mal wieder strahlend rufe "Oh, schau schau - da! Da sind schon zwei Chilis gekommen, oh und hier auch noch eine..." usw. usw. (aktuell beobachte ich die Artischoken aus dem Tauschpaket, im Lauf des Tages sind drei weitere durchgestoßen
Ich bin einfach kein Wintermensch, klar - so ein paar kalte verschneite Wochen zwischendurch sind ja ganz schön - aber im Januar nervt es mich normalerweise schon wieder. Ich werde da mit der Zeit echt genervt und auch antriebslos und faul
Sobald ich anfangen kann, Samen in die Erde zu streuen, winzige Pflänzchen zu betüddeln, zu pikieren, gießen, usw. geht meine Stimmung merklich nach oben! Ist halt so gesehen auch irgendwie mein einziges Hobby, und selbst dafür hab ich gefühlt nicht genug Zeit (zwei kleine Kinder...)
Und wenn ich das als eine kleine "Therapie" gegen meine Winterapathie betrachte, komme ich eigentlich sehr günstig damit weg! Was man in einer Anzuchtsaison für Beleuchtung ausgibt (ich hab in zwei 15 Watt-Lampen investiert), das ist man locker mal an einem Tag los wenn man in den Tierpark geht, in die Therme, ins Restaurant,... Und da sind die Lampen bzw. die damit groß gezogenen Pflanzen auch noch viel langanhaltender, von denen hab ich im optimalen Fall bis Herbst was!
Wenn man jetzt nicht so eine überschwängliche Freude an dem ganzen Aufwand hat, sieht die Sache natürlich anders aus! Aber es wär ja auc sehr komisch, wenn da alle einer Meinung wären






