Trockenheitsverträgliche Pflanzen, Wasserbedarf, Klimawandel

Pastinake

Trockenheitsverträgliche Pflanzen, Wasserbedarf, Klimawandel

#1

Beitrag von Pastinake » Sa 15. Aug 2015, 18:53

Liebe Selbstversorger,
hier in Nordbayern, Oberfranken hat es seit April nicht mehr nennenswert geregnet und wir haben seit Wochen 30 Grad und mehr. Glücklicherweise habe ich einen 8 m tiefen Brunnen, der noch Wasser führt. Bei meinen Nachbarn, die höher liegen ist teilweise schon kein Wasser mehr da...
Aber es gibt mir schon für die Zukunft -in Bezug auf den Klimawandel- sehr zu denken.
Trotz täglichem (nicht übermäßigem) Gießen sieht mein Garten langsam recht kümmerlich aus.
Wie sind Eure Erfahrungen / Beobachtungen mit dem Wasserbedarf von Nutzpflanzen?

In meinem Garten braucht die violette Melde so gut wie gar kein Wasser (im Gegenteil, die Pflanzen, die ich nicht auf dem Beet mitgieße, sind dunkelviolett und über 2 Meter hoch). Baumspinat scheint mehr Wasser zu brauchen, kriegt aber bei mir auch nicht soviel ab.
Der Pflücksalat Red Velvet scheint auch nicht soviel Wasser zu brauchen.
Die grünen Hokkaido-Kürbisse sehen zwar bei 45 Grad in der Sonne mittags recht schlapp aus, erholen sich aber bis Abends wieder gut und tragen recht viel. Allerdings wachsen die Kürbisse auf kompostierbarer Biomulchfolie. Wahrscheinlich hält die Erde darunter besser die Feuchtigkeit.

Die Bohnen falten ihre Blätter zusammen. Die Buschbohnensorte Purple Tepee faltet die Blätter nicht zusammen, blüht und trägt aber weiterhin gut, wohingegen die Saxa keine Bohnen ansetzt. Radieschen blühen ohne viel Gießen fleißig und bilden ordentlich Schoten für meinen Salat.
Die Kolbenhirse schaut langsam ziemlich dürr aus (was ich nicht erwartet hatte). Kapuzinerkresse geht einigermaßen vom Wasserbedarf her.
Butterkohl und ewiger Kohl scheinen nicht soviel Wasser zu benötigen.
Von den Tomaten im Freiland ist die Black Plum recht robust. Außerdem eine dahergeflogene Wildtomate. Die Green Zebra rollt schon länger die Blätter zusammenund wird nicht reif.
Habanero Chilli gedeihen richtig gut bei der Hitze. Zucchini Zuboda blühen fleißig, setzen aber wenig an und brauchen auch bei mir recht viel Wasser. Roter Shiso gedeiht auch recht gut.
Das waren bei mir die Pflanzen, die einigermaßen mit der Trockenheit zurechtzukommen scheinen. Die anderen sehen schneller schlapp aus.
Vielleicht gedeihen auch rote Nutzpflanzen bzw. welche mit dunklen Blättern besser??? Keine Ahnung, ist jetzt eine sehr gewagte These... :hmm:
Im Mai hatte ich noch einen Teil der Beete mit Grasschnitt gemulcht, aber jetzt ist kein Rasen mehr da, den man mähen müßte... *seufz*

Extrem schlapp machen bei mir die Gurken, die Sonnenblumen und die Zuckerschote Graue Rotblühende wächst gar nicht mehr in die Höhe.

Wie sieht das bei Euch aus? Könnt Ihr Nutzpflanzen (aber auch Blumen, Stauden) empfehlen, die Hitze und Trockenheit gut aushalten und nicht viel Wasser benötigen? Oder bestimmte Sorten, die damit besser zurecht kommen?

Neugierige Grüße,
Andrea

PS: Ich habe mich bemüht, im Forum Antworten zu diesem Thema zu finden. Sollte dieses Thema schon einmal "durchgekaut" worden sein, weist mich bitte darauf hin. Dann werde ich dort weiterstudieren... :kaffee:

DieterB
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Re: Trockenheitsverträgliche Pflanzen, Wasserbedarf, Klimawa

#2

Beitrag von DieterB » Sa 15. Aug 2015, 22:04

Bei uns im Alentejo haben wir normal einen heissen und trockenen Sommer. Traditionel werden besonders Bohnen, Mais und Kuerbisse im Sommer angebaut. Es kommt auf die Sorte drauf an, aber manche Huelsenfruechte (die es z.T. nur hier in der Gegend gibt) koennen mit extrem wenig Wasser auskommen.

Natuerlich brauchen Gurken, Melonen, Paprika reichlich Wasser.

Wenn du den Humusgehalt des Bodens durch Kompost und Mulch erhoehst, verbessert sich auch die Faehigkeit des Bodens, Wasser zu speichern. Dadurch brauchst du dann weniger Wasser zum giessen. Natuerlich hilft es auch wenn der Boden staendig mit einer dicken Mulchschicht bedeckt ist. Wenn der Boden jedoch vollkommen ausgetrocknet ist, kann er wasserabweisend werden. In dem Fall muss man den Mulch entfernen, um den Boden umzudrehen oder zumindest aufzulockern, damit er wieder Wasser aufnimmt. Sonst kann es sein, dass das Wasser einfach durch Maulwurf- oder Ameisen-Gaenge ablaeuft ohne die Erde zu befeuchten.

Bei extremer Trockenheit muessen auch alle Wildkraeuter entfernt werden, weil die sonst den Nutzpflanzen Wasser wegnehmen.

Oelkanne
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Re: Trockenheitsverträgliche Pflanzen, Wasserbedarf, Klimawa

#3

Beitrag von Oelkanne » Sa 15. Aug 2015, 22:40

Färberwaid, die Färbepflanze Schöngesicht und Erdkastanien (keine Kartoffeln), Lauch und Teefenchel halten sich bei meiner Mutter auch mit nur wöchentlichem Schmalspurgießen gut.

Der Rest (Bohnen, Süsmais, Himbeeren, Sellerie, Erbsen, Erdbeeren) ist nun "Dörrobst" :mrgreen:

Als absolut giesabhängig haben sich Körnermais, Körnersonnenblumen, Futterrüben und Tomaten erwiesen.
Bis auf die Tomaten bin ich auf alles angewiesen und Giese dementsprechend kräftig.

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Re: Trockenheitsverträgliche Pflanzen, Wasserbedarf, Klimawa

#4

Beitrag von poison ivy » So 16. Aug 2015, 00:11

kaum habt Ihr mal einen warmen Sommer ... Jammern auf hohem Niveau ...

mein Sommer ist so warm wie Deiner, Pastinake, nur laenger
Niederschlag? dies Jahr mal wieder Satz mit X
lass Dich nicht durch Durchschnittswerte verwirren, ich wohne in einem kleinen Tal in dem sich die Waerme faengt, oben auf dem Kamm geht Wind, hier unten 'im Loch' natuerlich nicht, direkt links von der Eastern Continental Divide,
seit Juni regnet es auf der anderen Seite, oder bachab von uns, im Schnitt ist es im Landkreis also feuchter und nicht so warm

ich hab die Gurkenpflaenzchen gegossen, als sie noch klein waren
Tomaten, Okra, Stangenbohnen, Peppers, Kuerbisse, Melanzani, Tomatillo, Suesskartoffeln ... sogar Spargel wachsen problemlos
Salat mag nicht so warm, Melde ist vertrocknet, Spinat geschossen, Mangold mickert, alles Krautartige ist den Raupen zum Opfer gefallen, weil ich zu faul bin Netze zu spannen, gelbe Rueben hab ich eh aufgegeben, Gemuesemalve ist so gut wie ueber'n Jordan

Salate, Spinat, Knoblauch, Zwiebeln und Co saehe/stecke ich erst im Herbst wieder
als Blattgruen gibt's bis dahin Feigenblattkuerbis, Inkagurken, Suesskartoffeln, Nachtkerze, Junipers Beard und Scarlett Runner Bean

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Re: Trockenheitsverträgliche Pflanzen, Wasserbedarf, Klimawa

#5

Beitrag von freiundfrank » So 16. Aug 2015, 11:27

Ich glaube nicht dass hitzeverträgliche Pflanzen die Lösung sind. Wohin der Klimawandel geht (Wandel und nicht Erwärmung) ist, glaub ich, noch ziemlich unsicher. Derzeit erleben wir vermehrte Wetterextreme. Nächsten Sommer kann es durchaus wieder nasskalt werden, so wie letzten Sommer und dann stehst du da mit all den Pflanzen die Hitze brauchen und nun nicht wachsen und/oder faulen oder Krankheiten bekommen.
Was bei dir dieses Jahr gut geht, klingt doch gar nicht so schlecht. Was ist denn alles nichts geworden?
Vielleicht müssen wir Verluste einplanen. In einem Jahr geht dies, im andern jenes besser. Möglichst immer Wasser zur Verfügung zu haben ist sicher kein Fehler. Bei mir sind letztes Jahr alle Tomaten verfault, meine Einlegegurken dafür gewuchert und haben satten Ertrag gebracht. Dieses Jahr sind die Tomaten knackig und ohne ein Anzeichen von Fäulnis, dafür lassen sich die Gurken ziemlich Zeit. Mal sehen ob die noch etwas bringen.

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Re: Trockenheitsverträgliche Pflanzen, Wasserbedarf, Klimawa

#6

Beitrag von osterheidi » So 16. Aug 2015, 11:47

meine erfahrung von heuer: wenn die erde gut ist und die pflanzen gesund dann halten sie durch mit geringen wassermengen. sogar pikierte salatpflanzen, gesetzt an einem der wenigen schattigen tage sind angewachsen vor 2 wochen. ergebnis steht noch aus. ich erwarte blätter wie leder und bitter........mal sehn.
wieder neu entdecken konnte ich effekte einer beschattung. nach fast 10 wochen ohne regen hat sich dort alles am besten gehalten wo natürlicher oder künstliche beschattung vor dauereinstrahlung vorhanden war. natürlich sollte man nicht komplett alles beschatten. das geschah an einer stelle eher aus versehen . tomätchen und gurken wuchsen auch, aber nur sehr langsam.
ich werdemich in zukunft daran halten: stress vermeiden für die pflanzen , gießen nur wenn eine chance zur verwertung des wassers besteht, nämlich spät abends ,dann können sie die abkühlung in der nacht nutzen, auch wenn sie tagsüber schlapp aussehen.
beete die schon vorher nicht optimal waren habe ich schnell aufgegeben und bringe da jetzt gründüngung aus.
wie freiundfrank schon schreibt glaube ich auch dass wir mit extremen rechnen aller art rechnen müssen.

Pastinake

Re: Trockenheitsverträgliche Pflanzen, Wasserbedarf, Klimawa

#7

Beitrag von Pastinake » So 16. Aug 2015, 12:08

Vielen Dank schon einmal für Eure Antworten!
Ich werde mir die Pflanzen auf jeden Fall notieren und schauen, daß ich für nächstes Jahr Saatgut herbekomme.

Ölkanne: Was meinst Du mit Erdkastanien? Ich habe gerade nachgesucht. Da scheint es ja 3 verschiedene Pflanzenarten zu geben, die so genannt werden? 1x Oenanthe oder laut Wikipedia Knollenkümmel oder knolliger Kälberkropf. Kannst Du mir dazu genauere Informationen geben?

Poison Ivy: Ja, mag sein, daß es Jammern auf hohem Niveau ist, weil es anderswo dauerhaft wesentlich trockener ist...
Aber für unsere Region herrscht hier schon Ausnahmezustand, weil der Mais auf den Feldern verdorrt und die Bauern kein Grünfutter für den Winter gewinnen können. In den Nachbarlandkreisen herrscht schon Gießverbot für den Garten.

Die Blätter von der Süßkartoffel und der Nachtkerze kann man essen? Das wußte ich noch nicht. Machst Du die als Salat?
Du erinnerst mich daran, daß ich nächstes Jahr mal die Nachtkerzen, die hier im Garten herummarodieren gezielt aussäen wollte, um die Wurzeln auszuprobieren. Stimmt, die brauchen nämlich gar kein Wasser, sind hübsch und duften traumhaft! :-)
Was bei mir im Garten auch gar nicht gegossen wird und trotzdem gedeiht sind die kleinen Nelken, der Lavendel, die Yucca, die Pfingstrosen und die Iris.

DieterB: Stimmt, Du hast Recht: Mulchen bringt schon viel. Allerdings habe ich die Hälfte meiner Beete erst dieses Jahr angelegt und mit dem Rasenschnitt-Mulch kam erstmal massenhaft Löwenzahn und Wegeriche in die Gemüsebeete. Ich bin Anfängerin, was den Garten angeht und noch am Herumexperimentieren. Nächstes Jahr werde ich das mit dem Mulchen und Kompost noch ausbauen. Unter dem Grasschnitt war der Boden auf jeden Fall relativ feucht. Ich habe hier lehmigen Sandboden und will versuchen, die Humusschicht auf jeden Fall zu verbessern.

Letztes Jahr war bei den Kartoffeln überall aufrechter Sauerklee (Oxalis stricta) dazwischen und ich hatte den Eindruck, daß der Klee als Bodendecker gut funktioniert. Er braucht so gut wie gar kein Wasser, schattiert den Boden, ist leicht zu rupfen, falls er doch stört und die kleinen gelben Blüten werden von den Insekten geliebt. Und da, wo der Klee wächst, ist nicht viel anderes Unkraut dazwischen. Daher sind bei mir einige Beete von dem Klee bedeckt. Auch die Tafeltrauben sind damit unterpflanzt.
Nochmal vielen Dank für Eure Antworten.

Das hilft mir auf jeden Fall schon einmal weiter! Auch die Färbepflanzen werde ich nächstes Jahr einmal ausprobieren.
Liebe Grüße,
Andrea

Oelkanne
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Re: Trockenheitsverträgliche Pflanzen, Wasserbedarf, Klimawa

#8

Beitrag von Oelkanne » So 16. Aug 2015, 13:05

Ich meine die da:
http://www.dreschflegel-shop.de/wurzelg ... anie?c=138

sind allerdings glaube ich zweijährig. (nich so mein Fall ;) )

strega
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Re: Trockenheitsverträgliche Pflanzen, Wasserbedarf, Klimawa

#9

Beitrag von strega » So 16. Aug 2015, 21:41

Ich fahre ganz gut damit, ein bis zweimal die Woche viel zu giessen, richtig durchdringend, anstatt jeden Tag ein bischen. Die Pflanzen machen viel längere Wurzeln, da es unten noch länger feucht bleibt, auch wenn oben die Sonne draufknallt. Mulch ist prima, ohne würde glaub nicht viel gehen hier durch den Sommer hindurch.

Stangenbohnen machen wir dieses Jahr das letzte Mal, die kommen fast nicht, ausser die Feuerbohnen. Dafür lieber die niedrigen Buschböhnchen, hier nani (Zwerge) genannt, die sind viel besser an Hitze und Trockenheit angepasst. Was auch gut geht bei mir ist Pak Choi (oder wie schreibt sich der?) und Zichorien. Kürbis steht am besten halbschattig, lässt tagsüber die Löffel hängen und stellt sie nachts wieder auf, auch wenn ich nicht giesse tagelang. Früchte hat er trotzdem. Salat sähe und giesse ich ich im Hochsommer keinen, der ist prima im Frühling und im Herbst und will nicht wenn es heiss ist. Gurken im Halbschatten geht auch, in der Sonne sind sie sofort beleidigt.

Erdbeeren im lichten Schatten gedeihen bei mir gut, auch im heissesten Sommer, in der Sonne krepieren sie schnell, im Schatten bringen sie sogar jetzt noch was.
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt

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Re: Trockenheitsverträgliche Pflanzen, Wasserbedarf, Klimawa

#10

Beitrag von Hildegard » So 16. Aug 2015, 23:35

Mein Tomatenurwald hat trotz Tropenbedingungen auch bei nur 3-tAGESINTERVALLgießens nicht schlappgemacht. Ich hab die Pflanzen in den Hochbeeten in schmutzige Schafwolle gesetzt und außerdem das Innere der Inkontinenzeinlagen (Windeln) ..Baumwolle mit Gelwürfeln,. die Wasser speichern und abgeben > gibt´s auch im Pflanzenversand (die Kristalle, nicht die Windeln ;) ) als Wasserspeicher-Unterbau entsorgt.Auch die Zucchini gedeihn so prächtig. Werde das nun auch bei den Sträuchern und Bäumen einarbeiten, denn das Obst hat Nussgröße und fällt! Es hat ja sicher 6 Wochen nicht geregnet und über 2 Wochen durchgehend an die 35-39°C..und das in "Kleinsibirien"! Wir haben auch die vor Jahren beim Kanalanschluß stillgelegte Jauchegrube..mit 3- Kammersystem...aktiviert und den Überfall der Regentonnen hineingelegt..sollte mal einer kommen! Den hausbrunnen darf ich zum Gießen nicht mehr belasten, sonst sitzen wir selber im Trockenen.
DAs "Pritschelwasser" =(ohne Spüli) der Küche wird in einer Schüssel gesammelt und damit die Blumen gegossen, so konnte ich sie zumindest am Leben erhalten.
Weintrauben wurzeln so tief, dass ihnen das jetzt nichts ausmacht.
Aber ab morgen soll der ersehnte Regen kommen! :)
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)

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