muterkorn

gewebill
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Re: muterkorn

#11

Beitrag von gewebill » Di 24. Apr 2018, 10:54

@inka maka: kannst du machen, nur musst du es dann auch wieder trocknen. denn sonst verschmiert dir deine mühle.
den besatz von allerlei pilzsporen kannst du so reduzieren.
aber:
das problem mutterkorn kriegst du so nicht gelöst.
beim drusch zerbrechen viele der mutterkorner zu kleinen krümeln und die schwimmen im wasser nicht unbedingt obenauf. (dafür aber schwundkörner und andere leichtgewichte)
gegen mutterkorn hilft nur methode aschenbrödel oder der trieur beim müller.

gerd

centauri

Re: muterkorn

#12

Beitrag von centauri » Di 24. Apr 2018, 11:07

Man könnte aber auch gleich gereinigten Roggen kaufen wenn man selber keine Möglichkeit hat es selbst zu reinigen.
Und wenn ich Getreide anbaue und es selbst nicht reinigen kann finde ich das auch nicht optimal. :aeh:

mot437
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Re: muterkorn

#13

Beitrag von mot437 » Di 24. Apr 2018, 12:58

darum sind wier ja hier im sv vorum um zu lernen es zu reinigen
sonst waeren wier ja beim forum (( kauf es dier )) oder ((gib es zur reinigung)) :)
war aber n fersuch bei mier

danke füer den tip mit dem wasser
das häte ich wirklich probieren könen
aber wen die nicht ale obenaufschwimen ist es auch nicht die lösung
aber hab den test abgebrochen
Sei gut cowboy

centauri

Re: muterkorn

#14

Beitrag von centauri » Di 24. Apr 2018, 14:11

Aber festgestellt haben wir ja schon das man sich nicht mit allem selbst versorgen kann. Es gibt eben auch Dinge da lohnt sich der Aufwand einfach nicht. Und wenn du Jemanden findest dem du Gemüse gibst und er dir dein Getreide reinigt ist das doch auch ok. Bin da eben eher der Netzwerker. Und warum sollte man das selber in Tagen machen wenn das eine Maschine in Minuten macht. Ist doch schade um die Zeit. ;)

Benutzer 72 gelöscht

Re: muterkorn

#15

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht » Di 24. Apr 2018, 15:20

Meine Mutter macht einen recht großen Aufwand für ihre Blumen (jedes Jahr neue Erde kaufen, neue Pflanzen kaufen und zum Wochenendhaus gießen fahren...).
Sie sagt zu mir auch des öfteren, dass ich mir doch die Arbeit des Gemüsegartens sparen könnte.....

Kann ein Mensch für einen anderen sagen, was sich lohnt?

was Freude macht?? :pfeif:

ich denke nicht.

und ja: ich könnte das Leben auch überhaupt aufgeben, Maschinen machen das sicher besser ... :flag:

Mich tät das mit dem Mutterkorn schon interessieren - und vor allem auch: wie wurde das früher gemacht?

centauri

Re: muterkorn

#16

Beitrag von centauri » Di 24. Apr 2018, 15:37

Früher wurde wegen Mutterkorn gestorben wie die Fliegen. ;)
Kann heute bei unsachgemäßer Reinigung auch noch passieren. Ob sich das dann wenigstens lohnt?

Benutzer 72 gelöscht

Re: muterkorn

#17

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht » Di 24. Apr 2018, 16:38

Es ist wichtig, sich der Gefahr bewußt zu sein.
Aber genauso ist es sinnvoll, Wege zu suchen, das Problem selber zu lösen - wieso sollte man nicht, wenn man das gerne möchte?
wenn man das gerne möchte?

Ich hab nur auf ein paar Seiten gelesen, dass Mutterkorn leichter ist als das Getreidekorn und das manche Maschinen es einfach "wegpusten". Ob das praktikabel ist, weiß ich nicht.

************************************

Wenn ich so ungefragt eine Erkenntnis dalassen darf - nur, weil es mir erst vor kurzem bewußt geworden ist:

Die Gefahr, sich zu verzetteln, ist groß und es ist wahrscheinlich für alle besser, wenn man sich auf gewisse Dinge beschränkt und die wirklich gut macht.

Das kann ohne weiteres auch der eigene Anbau von Roggen inklusive Verarbeitung und Vermeidung von gefährlichen Begleitern sein.

Aber ... mir ist die Erkenntnis im Zusammenhang mit der Sortenvielfalt gekommen :rot:
Es ist in meiner Situation einfach besser, wenn ich mich auf eine Sorte Mais konzentriere und die wirklich gut anbau und so richtig kennenlerne. Also kein Popcorn- oder Zuckermais dazu, in meinem Fall. Hafer geht schon, der wächst gut bei uns und ich komm mit der Verarbeitung klar, die Gefahr von "Fusarien" ignoriere ich mal... oh mein Gott, es gibt sooo viele andere Gifte.

Aber Roggen hab ich persönlich aufgegeben, er wächst nicht gut.

Vielleicht wird´s ja doch nochmal was und dann will ich auch wissen, wie ich den reinigen könnte.
Manchmal gibt es aber auch einfach keine Lösung. Das darf man dann nicht so arg zu Herzen nehmen.....

centauri

Re: muterkorn

#18

Beitrag von centauri » Di 24. Apr 2018, 18:15

Klar ist es schön ein Problem gelöst zu bekommen. Nur manchmal ist es auch gut sich erst mal gar kein Problem aufzuhalsen. Man kann sich ja auch mit was anderem selbst versorgen. ;)

mot437
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Re: muterkorn

#19

Beitrag von mot437 » Di 24. Apr 2018, 19:33

also wegpusten ist n ansatz
oder als selbstfersorger rogen sein lasen ist ein anderer lösungsansatz
Sei gut cowboy

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Re: muterkorn

#20

Beitrag von Dyrsian » Di 24. Apr 2018, 20:33

Wegen Fusarium hatte ich auch Angst beim Weizen.
Noch lebe ich aber. :grr:
Pitu, schick mir eine PN dann sende ich dir den Roggen. Willst auch noch Gelbweizen? Wird aber nur 80 cm hoch, also der Gelbweizen.

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