Mauerbienen

Benutzer 3991 gelöscht

Re: Mauerbienen

#21

Beitrag von Benutzer 3991 gelöscht » Sa 4. Apr 2015, 21:08

Hi Werner,

interessante Fotos, danke! Ist das ein durchschnittliches Bild, oder wurden da extra geschädigte porträtiert?

Ich habe auch etliche Röhren geöffnet, und die eine oder andere sah auch so aus, eine Röhre war komplett hinüber mit eher grauen Kokons, die offenbar ausgefressen wurden .. andere waren perfekt, keine Milben, kein nix...

Was ich festgestellt habe bei den Kokons in der Schachtel, die sind beim letzten schönen Wetter fast alle geschlüpft, während viele Röhren noch verschlossen sind.. bei dem kalten Wetter grad denk ich mir, war schon gut, wenn sie sich Zeit lassen..

Heute war doch ein wenig Sonne, schaut recht lustig aus, wenn sie am Morgen alle aus den Röhren mal den Kopf rausstecken... :bieni:

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Renysol
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Re: Mauerbienen

#22

Beitrag von Renysol » Di 7. Apr 2015, 22:09

Auf Anregung einer Mitforistin habe ich mal ein Häuschen für Wildbienen gebaut, mit dem hier reichlich vorhandenen Knöterich. Das sieht so aus:

Bild

Das Sammeln, Zuschneiden und leichte Schleifen und dann Anbringen der ca. 70 Röhrchen war allerdings ziemlich zeitaufwendig.

Da ich gerade mehrere (vorbestellte) Fledermauskästen aus Holzbeton baue, werde ich das für die Bienen auch mal gleich aus Holzbeton machen, dann hat man mal einen Vergleich.

Passt ja irgendwie gut zusammen: Fledermäuse, damit sie Insekten fressen, und dann daneben eine Nisthilfe für Wildbienen :mrgreen:

Nur ein Scherz, die Bienen fliegen im Hellen, die Fledertiere im Dunkeln.

Benutzer 3991 gelöscht

Re: Mauerbienen

#23

Beitrag von Benutzer 3991 gelöscht » Do 9. Apr 2015, 20:28

Finde ich wirklich sehr gelungen, Renysol :daumen:

Auch von der Größe her, ich finde mittlerweile kleine Einheiten an mehreren Orten sinnvoller.
Ich werde in Zukunft kürzere Röhren nehmen. Ich habe heute eine noch verschlossene Röhre geöffnet, im vorderen Teil war alles kaputt, und die letzte Biene ganz hinten war schon ganz lebendig und konnte offenbar nicht raus. Stell ich mir vor wie lebendig begraben :aeug:
Jedenfalls ist mittlerweile Hochbetrieb und der Liebesrausch vernebelt offenbar die Sinne, frisch geschlüpfte Weibchen werden gleich von mehreren Drohnen überfallen, aber ich konnte auch reine Drohnenorgien beobachten :pft: Eine tote, aber voll entwickelte Biene, die ich rausgepult habe, war ebenso Objekt der Begierde. :lol:

Die Mauerbienen sind jedenfalls vorläufig mit sich selbst beschäftigt, an den Windröschen waren nur Honigbienen zu sehen. Hummeln sind auch unterwegs, aber nicht sehr viele.
:bieni:

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Mika
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Re: Mauerbienen

#24

Beitrag von Mika » Do 9. Apr 2015, 21:40

Ich glaube meine haben den Sturm nicht überlebt... ich sehe keine einzige mehr. :bye:
Dafür waren heute Sandbienen da.

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Re: Mauerbienen

#25

Beitrag von Wicheler » Fr 18. Mär 2016, 10:28

Hallo,

ich habe eine unverputzte Südwand aus solchen alten Schwemmsteinen (Bimshohlblocksteinen) die mittlerweile sehr schlecht ist. Da kommt jetzt eine dünne Vorsatzwand davor zur besseren Isolierung.
In vielen Löchern und Hohlräumen sitzen aber Mauerbienen. Also habe ich im letzten Jahr nur eine Hälfte der Wand verblendet, um mindestens die Hälfte der Mauerbienen zu erhalten. Die andere Hälfte der Wand ist dieses Jahr dran. Ich will versuchen, den Zeitpunkt zu erwischen, wo sie ausfliegen. Was passiert aber mit den Bienen, wenn die Nistmöglichkeit weg ist? Suchen die sich ganz flexibel etwas anderes, oder kann ich denen eine Nisthilfe anbieten? Ich hab schon mal an ein paar alte Steine gedacht, in die ich Löcher bohre. Wie groß sollten die Löcher idealerweise sein? Ich denke mal, diese Mauerbienen gehen nicht in die Holzscheite, die ich aufgehängt habe.

Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich?
Gruß Dieter

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Re: Mauerbienen

#26

Beitrag von unkrautaufesserin » Fr 18. Mär 2016, 22:20

Wie wäre es mit einer vor Regen geschützten Mauer aus Lehmziegeln? Da können sie gut selber bohren...

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Re: Mauerbienen

#27

Beitrag von Wicheler » Sa 19. Mär 2016, 13:07

unkrautaufesserin hat geschrieben:Wie wäre es mit einer vor Regen geschützten Mauer aus Lehmziegeln? Da können sie gut selber bohren...
So etwas könnte ich in den Giebel einbauen, wenn ich meine "schwarze Küche" baue. Ich suche aber momentan eine Übergangslösung. Ich habe noch einen 30iger Ytonstein, den könnte ich vor die Wand stellen und mit Löchern versehen, da paßten schon einige rein und der würde auch nicht stören, könnte den ja einfach verrücken, wenn die Flugzeit vorbei ist. Wie groß sind die Mauerbienenlöcher in der Regel?
Gruß Dieter

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Re: Mauerbienen

#28

Beitrag von Wicheler » Mo 6. Jun 2016, 11:08

Hallo,

ich hab vor einigen Tagen mal eine Übergangslösung aufgestellt:
K640_mb2.JPG
K640_mb2.JPG (40.89 KiB) 1230 mal betrachtet
Scheinbar sind die Mauerbienen aber nicht zufrieden damit, ignorieren sie einfach.

Oben drüber hängt das:
K640_mb1.JPG
K640_mb1.JPG (40.38 KiB) 1230 mal betrachtet
Bis auf 3 Löcher ist schon alles besetzt. Ich hab öfter so eine dunkle, knubbelige Biene gesehen, aber auch ab und zu Eine, die einer Wespe zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Wand darunter ist mit Efeu bewachsen, da sind diese Wespenähnlichen häufig zu finden. Die sind scheinbar aber dünner/ schlanker wie Wespen. Zuerst dachte ich ja, das wäre räuberische Wespen, da an einem Tag eine Menge kleiner, gelber Pollenbröckchen auf der Erde lagen. War aber nur einmal. Die "Wespe" fliegt aber ständig ins selbe Loch, bleibt eine kurze Zeit drin und ist wieder weg.
Gruß Dieter

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Re: Mauerbienen

#29

Beitrag von Wicheler » Mo 6. Jun 2016, 19:29

So sehen sie aus, die Wespenähnlichen bei der Arbeit:
K640_w.JPG
K640_w.JPG (42.13 KiB) 1220 mal betrachtet
Gruß Dieter

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Re: Mauerbienen

#30

Beitrag von marabu » Mi 15. Jun 2016, 21:25

Oh ja die sind schön, so eine habe ich auch vor Kurzem in meinem Schuppen entdeckt. Bisher eben nur diese eine...ob es noch mehr werden? :aeh:
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