Hühnerhalten im Kleingarten - als blutige Anfängerin

Hühner, Wachteln, Puten, Fasane, Pfauen
Sturmruf
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Hühnerhalten im Kleingarten - als blutige Anfängerin

#1

Beitrag von Sturmruf » Di 15. Mai 2018, 19:16

Wunderschönen Guten Tag.


Ich habe mir einen Kleingarten (250m²) geholt und würde neben Kaninchen (Die mir weitaus mehr bekannt sind) nun gerne auch Hühner halten.
Ich hab versucht mir schon einiges zusammen zu googlen aber irgendwie bleiben da noch einige Fragen, vielleicht mögt ihr mir ja helfen.

Zu meinen Vorraussetzungen:
-Ich lebe vom Garten 5 Minuten Fußweg weg
- Habe dort nur Wasser, keinen Strom
-Dort steht ein kleiner Geräteschuppen, den ich erstmal als Stall einplane.
-Habe leider weder Führerschein noch Auto


Nun.
Ich weiß nicht so recht wie ich anfangen soll. Soll ich mir einfach 10 Küken holen, eine kleine Aufzuchtbox zusammenbauen und dann warten? Wie wird das mit der Wärmelampe? Wie lange brauchen die das? Ich habe ja keinen Strom im Garten.. das mit der Lampe wird schwierig. Soll ich die mir erstmal einfach in die Wohnung stellen? :lol: Küken mit Glucke?
Hauptziel der Haltung wären das Eier legen.
Sind die Tiere..nun ja...winterfest? Oder kommen sie am Ende der Saison ins Kühlfach? Welche Rasse am besten?

Hilfe. :flag:


Erschlagt mich bitte nicht für die vielen unbeholfenen Fragen. Ich will dann einfach nur das es den Tieren gut geht und ich nix falsch mach. :)

VG

sybille
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Re: Hühnerhalten im Kleingarten - als blutige Anfängerin

#2

Beitrag von sybille » Di 15. Mai 2018, 19:32

Hallo,
mit 250 qm wird es eng wenn Du Kaninchen und Hühner halten willst.
Ein kleiner Geräteschuppen würde für ein paar Hühner reichen. An Deiner Stelle würde ich keine Küken holen (viel zu viel Aufwand). Junghennen einer robusten Rasse wären sinnvoll. Für die Fläche an Auslauf aber nicht mehr als 5. Wenn es Dir nur um Eierlegen geht, kannst Du Hybriden (Legehennen) nehmen.
Du solltest bedenken das Du morgens und abends zu den Hühnern gehen musst. Abends um sie einzustallen und morgens um sie wieder rauszulassen und das jeden Tag im Jahr wenn Du keinen elektronischen Türöffner hast. Das ist im Winter sehr beschwerlich und ich weiß wovon ich rede da ich meine Hühner auch nicht am Haus habe.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.

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Re: Hühnerhalten im Kleingarten - als blutige Anfängerin

#3

Beitrag von Maisi » Di 15. Mai 2018, 19:39

Unbeholfene Fragen gibt es nicht. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig! :)

Also wenn Du mit Hühnern erst anfängst, würd ich nicht mit Küken und Aufzuchtbox anfangen! Wenn Du die jetzt besorgst, legen die je nach Rasse erst kurz vor Weihnachten. Wenn überhaupt!
Als ich angefangen habe, hab ich einfach Junghühner gekauft. Vorteil: es gab relativ bald Eier und ich wußte, daß es auch lauter Hennen sind ;) Sonst kaufst Du 10 Küken und hast nachher 9 Hähne und 1 Henne...

Mein Stall liegt auch zwei, drei Gehminuten entfernt, das ist kein Problem. Man sollte aber einplanen, wenigstens dreimal am Tag dann nach dem Rechten zu sehen. D.h. ich geh morgens aufmachen und füttern, nach dem Mittagessen gibts noch mal Futter (also denen ihr Mittagessen dann) und dann abends zumachen. Strom habe ich auch keinen dort, nur Wasser.

Den Stall habe ich selbst gebaut und isoliert, allerdings lebe ich am Schwarzwaldrand und die Winter können hier lang und auch knackig sein. 20 Grad minus in der Nacht ist da jetzt nichts, was ne Nachricht wert wäre ;) Bis minus 10 Grad mach ich gar nichts, in kälteren Nächten häng ich so ne Wärmelampe rein. Allerdings mehr zu meiner Beruhigung. Die Hühner quetschen sich dann nämlich ans entgegengesetzte Ende des Stalls :lol: Den Strom dafür darf ich vom Haus nebenan benutzen.
Wenn ich richtig gelesen habe, kommst Du aus dem Raum Kiel, dürftest Du mit eisigen Wintern nicht so betroffen sein. Und wenn die Hühner schon um diese Jahreszeit ins Freie kommen, sind sie auch abgehärtet bis zum Winter.

Einen Führerschein braucht man dafür nicht unbedingt. Außer die willst sie mal zum Tierarzt bringen oder zum schlachten. Und Du mußt dann jemanden haben, der Dir die ersten Tiere bringt, wenn Du nichts fußläufig in der Nähe hast. Und dann mußt Du irgendwie das Futter zu den Hühnern bringen. Also ich würde die 25 kg Säcke nicht im Fahrrad-Anhänger durch die Gegend fahren wollen...

Du brauchst dann, wenn Du Deinen Schrebergarten noch für Gemüse nutzen willst, einen Geflügelzaun. Sonst wars das mit Gemüse. Je nach Umgebung brauchen sie auch Schutz vor Greifvögeln. Einen Ort zum sandbaden suchen sie sich normalerweise selbst, der liegt meistens genau da, wo Du es NICHT willst :lol:

Dann mußt Du Dir irgendwann Gedanken um das Thema schlachten machen. Hühner leben nicht ewig, oder sie haben irgendwas, von dem man sie erlösen muß. Im Falle dieses Falles suche Dir rechtzeitig jemand, der Dir zeigen kann, wie das geht. Vielleicht kannst Du mal bei jemandem auch mithelfen dabei. Nur nach Bücher-Anweisungen oder Youtube-Videos würde ich das nicht machen... außer Du hast bei anderen Tieren schon Erfahrung im schlachten sammeln können.

Und dann, bist Du allein? Falls ja, wer kann nach Deinen Tieren sehen, wenn Du kurzfristig krank wirst oder mal ein paar Tage weg möchtest?

Zur richtigen Rasse wirst Du wahrscheinlich 1000 verschiedene Antworten bekommen :lol: Mangels besseren Wissens hatte ich die ersten 2 Jahre Legehybriden. Die sind so gut zu halten, aber sind halt absolut aufs Legen getrimmt, manche legen sich halb zu Tode. Ich bin dann auf Sussex umgestiegen, hatte auch schon Barnevelder. Mir war wichtig, daß es Rassen sind, die ein eher ruhiges Wesen haben und kaum fliegen.

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Re: Hühnerhalten im Kleingarten - als blutige Anfängerin

#4

Beitrag von Südwind » Di 15. Mai 2018, 19:40

Hallo,

Bevor du im Detail planst, ist denn gesichert,dass du dort Hühner halten darfst? Ich meine mich zu erinnern, dass viele Kleingartenanlagen die Haltung von Hühnern untersagen.
Viele Grüße,
Südwind

Sturmruf
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Re: Hühnerhalten im Kleingarten - als blutige Anfängerin

#5

Beitrag von Sturmruf » Di 15. Mai 2018, 20:17

Ich bin gerade unterwegs, auf die beiden oberen Postings gehe ich ein sofern ich wieder da bin, erstmal danke für den tollen Input!

@Südwind

Bei uns ist es tatsächlich her erlaubt - ich höre auch bei mir im Garten regelmäßiges Gluckern und Krähen von den Hühnchen mehrere Nachbarn. Frag mich nur nicht wo die sind, hatte noch keine Zeit auszukuntschaften und die Besitzer dort mal um Rat zu fragen.

Südwind
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Re: Hühnerhalten im Kleingarten - als blutige Anfängerin

#6

Beitrag von Südwind » Di 15. Mai 2018, 21:22

Ja dann fleißig ans Planen, wäre halt schade gewesen, wenn der Traum von Hühnern dann unerwartet wegen sowas platzt. Hühnerhaltung macht viel Freude und auch, oder vielleicht gerade, wenn es nur ein paar wenige sind. Gute Tipps hast du ja schon bekommen, viel Erfolg bei Planung und Umsetzung!
Viele Grüße,
Südwind

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Re: Hühnerhalten im Kleingarten - als blutige Anfängerin

#7

Beitrag von Rohana » Di 15. Mai 2018, 21:34

Am besten mal zu den Nachbarn Kontakt aufnehmen, die können dir sicher helfen - sei es nur beim Fragen beantworten oder auch praktisch, mal als Vertretung nach dem Rechten sehen, Tips zur Futter/Materialbeschaffung oder zum Hühnerkauf, Schlachtung und allem drumrum geben... weisst ja, zusammen ist man weniger allein.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

Sturmruf
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Re: Hühnerhalten im Kleingarten - als blutige Anfängerin

#8

Beitrag von Sturmruf » Mi 16. Mai 2018, 09:42

sybille hat geschrieben:Hallo,
mit 250 qm wird es eng wenn Du Kaninchen und Hühner halten willst.
Ein kleiner Geräteschuppen würde für ein paar Hühner reichen. An Deiner Stelle würde ich keine Küken holen (viel zu viel Aufwand). Junghennen einer robusten Rasse wären sinnvoll. Für die Fläche an Auslauf aber nicht mehr als 5. Wenn es Dir nur um Eierlegen geht, kannst Du Hybriden (Legehennen) nehmen.
Du solltest bedenken das Du morgens und abends zu den Hühnern gehen musst. Abends um sie einzustallen und morgens um sie wieder rauszulassen und das jeden Tag im Jahr wenn Du keinen elektronischen Türöffner hast. Das ist im Winter sehr beschwerlich und ich weiß wovon ich rede da ich meine Hühner auch nicht am Haus habe.
Gut, das hilft mir schonmal weiter, danke. Ich dachte so an 4 Stück, maximal 5. Muss ich nur schauen wo ich die hier herbekomme, die Junghennen.
Maisi hat geschrieben:Unbeholfene Fragen gibt es nicht. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig! :)

Also wenn Du mit Hühnern erst anfängst, würd ich nicht mit Küken und Aufzuchtbox anfangen! Wenn Du die jetzt besorgst, legen die je nach Rasse erst kurz vor Weihnachten. Wenn überhaupt!
Als ich angefangen habe, hab ich einfach Junghühner gekauft. Vorteil: es gab relativ bald Eier und ich wußte, daß es auch lauter Hennen sind ;) Sonst kaufst Du 10 Küken und hast nachher 9 Hähne und 1 Henne...


Mein Stall liegt auch zwei, drei Gehminuten entfernt, das ist kein Problem. Man sollte aber einplanen, wenigstens dreimal am Tag dann nach dem Rechten zu sehen. D.h. ich geh morgens aufmachen und füttern, nach dem Mittagessen gibts noch mal Futter (also denen ihr Mittagessen dann) und dann abends zumachen. Strom habe ich auch keinen dort, nur Wasser.

Den Stall habe ich selbst gebaut und isoliert, allerdings lebe ich am Schwarzwaldrand und die Winter können hier lang und auch knackig sein. 20 Grad minus in der Nacht ist da jetzt nichts, was ne Nachricht wert wäre ;) Bis minus 10 Grad mach ich gar nichts, in kälteren Nächten häng ich so ne Wärmelampe rein. Allerdings mehr zu meiner Beruhigung. Die Hühner quetschen sich dann nämlich ans entgegengesetzte Ende des Stalls :lol: Den Strom dafür darf ich vom Haus nebenan benutzen.
Wenn ich richtig gelesen habe, kommst Du aus dem Raum Kiel, dürftest Du mit eisigen Wintern nicht so betroffen sein. Und wenn die Hühner schon um diese Jahreszeit ins Freie kommen, sind sie auch abgehärtet bis zum Winter.

Einen Führerschein braucht man dafür nicht unbedingt. Außer die willst sie mal zum Tierarzt bringen oder zum schlachten. Und Du mußt dann jemanden haben, der Dir die ersten Tiere bringt, wenn Du nichts fußläufig in der Nähe hast. Und dann mußt Du irgendwie das Futter zu den Hühnern bringen. Also ich würde die 25 kg Säcke nicht im Fahrrad-Anhänger durch die Gegend fahren wollen...

Du brauchst dann, wenn Du Deinen Schrebergarten noch für Gemüse nutzen willst, einen Geflügelzaun. Sonst wars das mit Gemüse. Je nach Umgebung brauchen sie auch Schutz vor Greifvögeln. Einen Ort zum sandbaden suchen sie sich normalerweise selbst, der liegt meistens genau da, wo Du es NICHT willst :lol:

Dann mußt Du Dir irgendwann Gedanken um das Thema schlachten machen. Hühner leben nicht ewig, oder sie haben irgendwas, von dem man sie erlösen muß. Im Falle dieses Falles suche Dir rechtzeitig jemand, der Dir zeigen kann, wie das geht. Vielleicht kannst Du mal bei jemandem auch mithelfen dabei. Nur nach Bücher-Anweisungen oder Youtube-Videos würde ich das nicht machen... außer Du hast bei anderen Tieren schon Erfahrung im schlachten sammeln können.

Und dann, bist Du allein? Falls ja, wer kann nach Deinen Tieren sehen, wenn Du kurzfristig krank wirst oder mal ein paar Tage weg möchtest?

Zur richtigen Rasse wirst Du wahrscheinlich 1000 verschiedene Antworten bekommen :lol: Mangels besseren Wissens hatte ich die ersten 2 Jahre Legehybriden. Die sind so gut zu halten, aber sind halt absolut aufs Legen getrimmt, manche legen sich halb zu Tode. Ich bin dann auf Sussex umgestiegen, hatte auch schon Barnevelder. Mir war wichtig, daß es Rassen sind, die ein eher ruhiges Wesen haben und kaum fliegen.

Danke für den tollen Post.
Ich glaube, absatz für absatz den abzugehen würde den Rahmen sprengen, aber fast alles wurde schon erklärt. Schlachttechnisch habe ich nur von Kaninchen erfahrung, und ich würde es gerne selber machen. Vielleicht bring ich die ersten zum Schlachter, frage ob ich eventuell zuschauen darf, wenn das hygenetechnisch geht. Sonst meine Gärtnerfreunde in der Kolonie, sollte ich sie denn mal treffen.
Ich bin allein, allerdings habe ich eine tolle Nachbarin hier neben meiner Wohnung, die sich schon zum freiwilligen einspringen erklärt hat. Futtersacktechnisch wird mir wohl nichts anderes übrigbleiben...Außer vielleicht von Ebay zur Wohnung liefern lassen, und dann mit dem Hänger zum Garten... :platt:


Ich bin gerade noch am überlegen. Ich habe vor meiner Wohnung eine kleine Rasenfläche, wo der Stall von meinen Haustierkaninchen steht. Der ist aktuell leer. Wenn ich dort eine Wärmelampe reinpacke und dort die Küken, wäre das eine alternative? Warum ich so auf Küken poche, ist eigentlich, das es für mich Logistiktechnisch günstiger ist, da ich eh warscheinlich Versand zahlen muss. Und da ich selber chronisch krank bin und schon berentet bin, ist es gut wenn ich sparen kann wo's geht. (Ich habe aber genug zur Versorgung, bidde jetzt nicht mit Steinen schmeißen.) Wenn würde ich das eh erst im neuen Jahr machen. :)
Südwind hat geschrieben:Ja dann fleißig ans Planen, wäre halt schade gewesen, wenn der Traum von Hühnern dann unerwartet wegen sowas platzt. Hühnerhaltung macht viel Freude und auch, oder vielleicht gerade, wenn es nur ein paar wenige sind. Gute Tipps hast du ja schon bekommen, viel Erfolg bei Planung und Umsetzung!
Lieben Dank, ich bin dabei. :) Ich werde heute schonmal einen Auslauf mit Haus zusammenklöppeln. Schauen wir mal.
Rohana hat geschrieben:Am besten mal zu den Nachbarn Kontakt aufnehmen, die können dir sicher helfen - sei es nur beim Fragen beantworten oder auch praktisch, mal als Vertretung nach dem Rechten sehen, Tips zur Futter/Materialbeschaffung oder zum Hühnerkauf, Schlachtung und allem drumrum geben... weisst ja, zusammen ist man weniger allein.
Würde ich echt gerne, ich erwische die nur nie. :hmm: Die Hühner sind draußen, von Menschen weit und breit über Stunden nichts zu sehen.
Ich werde mal einen Zettel vorne ans Brett hängen. Vielleicht meldet sich jemand.

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Re: Hühnerhalten im Kleingarten - als blutige Anfängerin

#9

Beitrag von hobbygaertnerin » Mi 16. Mai 2018, 10:13

@Sturmruf,
wenn du erst im nächsten Jahr mit Hühnern anfangen willst-
Küken in den Kaninchenstall mit Lampe oder Wärmeplatte geht auf alle Fälle,
aber wirklich sparen tut man mit den kleinen Küken eher nichts.
Du musst sie ein halbes Jahr füttern, bis sie legen, hast keine Eier und sie fressen in dieser Zeit schon einiges an Futter.
Da würd ich mir lieber das Geld nach und nach auf die Seite legen, um dann gleich mit legereifen Hühnern (die auch am Anfang noch nicht gleich mit Eierschwemme losstarten) beginnen.
Hättest du in so einem Fall niemand, der dir die Hühner mit dem Auto holen und zum Schrebergarten bringen würde?

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Re: Hühnerhalten im Kleingarten - als blutige Anfängerin

#10

Beitrag von Maisi » Mi 16. Mai 2018, 11:01

Dem kann ich mich nur anschließen, mit Küken sparst Du nichts, und wie gesagt, nachher sind davon nur ein oder 2 Hennen dabei. Und Du musst erstmal alle durchbringen...

Finanzielle Aspekte: also Hybriden kriegst Du auf alle Fälle günstiger als Rassehühner. Hier bei mir kostet beim großen Hühnerhändler 1 Hybride 8,50€. Manchmal hat man Gelegenheit, bei großen Hühnerhöfen für kleinstes Geld Hybriden nach dem ersten Legejahr zu bekommen, wenn die ihre Bestände auswechseln. Allerdings ist das so ne Sache, man weiß halt nicht, was die ggf. an Krankheiten mitbringen. (wobei man das natürlich bei anderen Tieren auch nicht weiß...) Aber die können noch gut 1 Jahr legen, vielleicht nicht mehr täglich. Und Du musst natürlich eine Möglichkeit haben, hin zu kommen.

Futterkosten: da ich es nicht selbst anbauen kann, muß ich es kaufen. Und trotz der sehr großen Streuobstwiese, wo die vieles selbst suchen, ist so ein 25 kg Sack doch recht flott leer.... Auf Deinem kleinen Grundstück werden sie nicht viel Futter finden. Bezahlen tu ich dafür in der Mühle je Sack 12 Euro. Ich habe aber regelmäßige Eierabnehmer, das kommt grade so hin, daß ich vom Eiergeld das Futter bezahlen kann. Wär für Dich vielleicht auch eine Option.

Daß Deine Nachbarin einspringen würde, ist schon mal prima! :) Und sonst würd ich auch versuchen, die Gartennachbarn zu kontaktieren. Gerade auch wegen Futterkauf und so, vielleicht bringen die Dir es ja mit, wenn sie holen gehen.

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