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Re: Andenbeere

Verfasst: Di 21. Mär 2017, 14:50
von Samsoli
Hat jemand von euch Erfahrungen, wieviel Kälte die Jungpflanzen vertragen? Ich hab meine jetzt tagsüber aufm Balkon draußen stehn, ich denke das ist (auch bei bewölktem Wetter) besser als immer unter Kunstlicht. Das bekommen sie abends dann noch ein paar Stunden, oder eben wenn es tagsüber draußen recht kalt ist. Ab welcher Temperatur kann ich die rausstellen, was meint ihr? Ich hab es jetzt immer so ab 10 C° gewagt...

Re: Andenbeere

Verfasst: Do 23. Mär 2017, 17:05
von Buchkammer
Ein Experiment in dieser Richtung läuft hier auch gerade. Auf dem vor kaltem Wind einigermaßen geschützten Balkon lasse ich 7 kleine Pflänzchen der Sorte Beas Dicke auch über Nacht draußen. Stellenweise wurden Tiefstemperaturen von 2,8 Grad gemessen. Falls es aber noch näher an die Null oder gar darunter gehen sollte, stelle ich sie über Nacht rein.

Wachsen tun die im Moment selbstverständlich nicht so, wie die in der Bude und unter Kunstlicht - aber sie leben und härten sich hoffentlich ab, um frühstmöglich in den Garten umzuziehen.

Re: Andenbeere

Verfasst: Di 9. Mai 2017, 11:18
von elli
@ Olaf: Lange nach dem Eintopfen der Ableger im Spätwinter oder frühen Frühjahr (als ich anfing, die Kübel ab und zu rauszustellen, ich weiß nicht mehr wann) habe ich noch einen Trieb, der zu lang war in Wasser gestellt und vergessen. Und siehe da: er hat viele Wurzeln entwickelt und sieht immer noch gut aus - nicht so kümmerlich wie die anderen. Er hat sogar zwei Früchte dran.
Jetzt bin ich gespannt, wie er anwächst!

Also: vielleicht nicht so ganz früh, wenn im Frühjahr. Ob's nun das Wasser oder der Zeitpunkt war, weiß ich nicht. Die getopften kümmern immer noch vor sich hin, leben aber noch ein bisschen.

Re: Andenbeere

Verfasst: Di 9. Mai 2017, 11:32
von Olaf
Zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel.... :)
Ich hab "den kümmerlichen" auch im Gurkenhäuschen. Mir scheint, dass er ein bisschen besser aussieht. Die Luft ist sehr feucht dort durch die vielen Pflanzen und Licht hat er dort natürlich optimal. Die Temp. schwankt allerdings extrem, so zwischen 8 und 30 Grad.
Na, wenn nicht, der andere ist prachtvoll und blüht vor sich hin, nochmal besten Dank!
Olaf

Re: Andenbeere

Verfasst: Sa 28. Okt 2017, 14:21
von Thomas/V.
Ich hab heute meine ganzen Kübelpflanzen ins Haus geholt.
Dabei war auch eine Physalispflanze, die ich im Frühjahr gekauft und in einen Kübel gepflanzt hatte.
Erstaunlicherweise ist diese Pflanze (im Freiland stehend) mit dem miesen Wetter dieses Sommers sehr gut zurecht gekommen und hat ab Ende Juli bis jetzt ständig neue Früchte gebildet. Ein paar grüne Lampions hängen auch jetzt noch dran.
Letztes Jahr hatte ich auch eine im Kübel, die hat nicht so gut ausgesehen und auch nur wenige Früchte im September gehabt, obwohl sie geschützter stand und der Sommer etwas besser war.
Vielleicht sollte ich anstatt Tomaten Physalis anbauen? Die hat jedenfalls keine Braunfäule gekriegt und das Mistwetter scheint ihr sogar gefallen zu haben :hmm:
Und die eher magere Erde im Kübel, mit gelegentlicher Flüssigdüngung für Kübelpflanzen war wohl auch besser als üppig gedüngte Gartenerde, in der meine früheren Versuche zwar riesige Büsche, aber kaum Früchte hervorgebracht hatten.

Vielleicht kaufe ich mir nächstes Jahr eine Menge Jungpflanzen und pflanze sie einfach auf die Wiese neben den Weg. Sehen ja auch recht hübsch aus. :hmm:

Nun versuche ich mal, die eine zu überwintern. Hab sie etwas zurückgeschnitten und ins unbeheizte Kinderzimmer ans Südfenster gestellt, da ist es am hellsten und die Temp. schwankt meist je nach Kälte und Sonne zwischen 8 und 12 °. Mal sehen, wie sie sich macht.

Re: Andenbeere

Verfasst: Sa 28. Okt 2017, 14:50
von marceb
Thomas, du brauchst keine Jungpflanzen zu kaufen, nimm einfach die Samen von einer Beere.
Ich habe mir mal im Supermarkt eine Packung Physalisfrüchte gekauft und dann die Samen davon genommen.
Davon habe ich immer noch Pflanzen.
Schneide die einfach immer wieder zurück, die treiben wie Unkraut (Beikräuter) wieder aus.
Gruß
Martina

Re: Andenbeere

Verfasst: Sa 28. Okt 2017, 17:43
von Thomas/V.
Das mit der Selbstaussaat funzt bei mir nicht. Hab ich ja schon versucht, die brauchen zu lange bis sie die Größe haben wie vergleichbare gekaufte.
Die eine letztes Jahr war eine selbst gesäte. Trotz Fensterbrett und GH braucht hier alles viel länger.
Der große Busch damals waren auch selbst gesäte, aber das war in dem Jahrhundertsommer, als ich auch im Freiland schon im Juli erste Tomaten ernten konnte.

Re: Andenbeere

Verfasst: Sa 28. Okt 2017, 18:14
von marceb
Freiland funktioniert bei mir auch nicht, meine stehen im Wintergarten.
Bei mir wachsen auch keine Tomaten im Freiland, warm wird es bei mir hier selten, der Sommer hat hier höchstens ein paar Tage mit 23 grad und dann windig und nass.
Ich habe sie das erste mal mit den Tomaten im Februar ausgesät. Dauert aber sehr lange bis sie keimen, aber dann wachsen sie schnell.
Habe heute auch noch ein paar geerntet.
Gruß
Martina

Re: Andenbeere

Verfasst: Sa 28. Okt 2017, 19:10
von July
Ich habe trotz des schlechten Sommers viele reife Andenbeeren ernten können und bin selbst überrascht. Und das im Freiland auf Folie. Ich habe es viele Jahre probiert und dies war nun mein letzter Versuch. Ausgesät habe ich Anfang März und ausgepflanzt Ende Mai.
Jetzt ernte ich immer noch jeden Tag mindestens 2 Händevoll. Ich habe schon Saatgut abgenommen und dann werde ich diese Sorte nächstes Jahr wieder anbauen. Sie wurde als kälteverträglich beschrieben. Natürlich liegt es auch daran, daß wir hier noch keinen Frost hatten.
Die Sorte heisst "Aguaymanto".
LG von July

Re: Andenbeere

Verfasst: Sa 28. Okt 2017, 21:26
von mot437
ab wan haben die getragen ?resp reif geworden