Ideen für kostengünstige Hochbeete?

Benutzeravatar
Oli
Moderator
Beiträge: 2953
Registriert: Mi 30. Mär 2011, 14:07
Wohnort: SH
Kontaktdaten:

Re: Ideen für kostengünstige Hochbeete?

#11

Beitrag von Oli » Di 21. Apr 2020, 10:24

Na, da sind ja doch noch einige Ideen wiederholt worden.
Zusammenfassend würde ich dazu raten zu gucken, welche Materialien in der Umgebung so anfallen und kreativ werden. Irgendwann wurde jedes DIY-Hochbeet mal erfunden.
Der eine kommt gut an beton, der nächste an Abbruchholz, KG-Rohre, Plastik aller Arten ... Paletten und Palettenaufsatzrahmen machen übrigens manchmal auch einfach mehr Sinn zurückzugeben und von dem Geld was reelles zu kaufen.
Ich habe zwar auch einige 'schnelle' Hochbeete aus Aufsatzrahmen, aber nur dort wo die Witterung nicht so zuschlägt.

Benutzeravatar
emil17
Beiträge: 8921
Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind

Re: Ideen für kostengünstige Hochbeete?

#12

Beitrag von emil17 » Di 21. Apr 2020, 10:37

Mein Problem wäre, dass fast alles womit sich gut improvisieren lässt ziemlich hässlich dasteht, und das will ich nicht.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

Benutzeravatar
Oli
Moderator
Beiträge: 2953
Registriert: Mi 30. Mär 2011, 14:07
Wohnort: SH
Kontaktdaten:

Re: Ideen für kostengünstige Hochbeete?

#13

Beitrag von Oli » Di 21. Apr 2020, 11:27

Lärchenschwarten sehen für unser Auge gut aus und sind billig. Haltbarer als Lärchenbohlen sind sie auch. :)

smallfarmer
Beiträge: 1121
Registriert: So 8. Aug 2010, 22:23

Re: Ideen für kostengünstige Hochbeete?

#14

Beitrag von smallfarmer » Di 21. Apr 2020, 12:30

Ich habe die Tage mit einer Schlosserei in einer JVA geschrieben wegen verzinkten U-Profilen für den Bau von HB.
Zum einschieben von Douglas/Lärche Bohlen oder auch Betonrandplatten.
fao oli, weshalb sind Lärche Schwartenbretter (werden hier in den Sägewerken in 25 mmgeschnitten) haltbarer als ne Bohle?
Nimmst du die doppelt?

Benutzeravatar
Minze
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 2057
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 14:29
Familienstand: glücklich verheiratet
Wohnort: Ostprignitz-Ruppin

Re: Ideen für kostengünstige Hochbeete?

#15

Beitrag von Minze » Di 21. Apr 2020, 12:42

Unser erstes Hochbeet war auch aus Schwarten, weil wir die geschenkt bekamen und noch nichts wußten. Nach zwei Jahren waren sie fertig und die viele Arbeit umsonst.
Hier unsere zuletzt gebauten Hochbeete, alle sind nach wie vor in einem super Zustand:https://www.selbstvers.org/forum/viewto ... et#p134515
Liebe Grüße
Minze

Benutzeravatar
Oli
Moderator
Beiträge: 2953
Registriert: Mi 30. Mär 2011, 14:07
Wohnort: SH
Kontaktdaten:

Re: Ideen für kostengünstige Hochbeete?

#16

Beitrag von Oli » Di 21. Apr 2020, 13:36

smallfarmer hat geschrieben:
Di 21. Apr 2020, 12:30
Ich habe die Tage mit einer Schlosserei in einer JVA geschrieben wegen verzinkten U-Profilen für den Bau von HB.
Zum einschieben von Douglas/Lärche Bohlen oder auch Betonrandplatten.
fao oli, weshalb sind Lärche Schwartenbretter (werden hier in den Sägewerken in 25 mmgeschnitten) haltbarer als ne Bohle?
Nimmst du die doppelt?
Keine Ahnung, warum die länger halten. Das ist einfach eine Beobachtung aus unserer Praxis. Aber gute Frage. Meine Vermutung wäre weil die gewachsene Seite mehr Schutz vor Witterung bietet. Bei uns im Sägewerk sind die sehr unterschiedlich dick, einige muss man aussortieren als Brennholz, andere sind so dick, dass man echt gute Schrauben, echt gute Bohrmaschine und einen echt starken Mann braucht. Ist zum Glück aber alles vorhanden und ein Lagerfeuer aus den Resten stört uns auch nicht. :)
Die Idee, U_Profile machen zu lassen und da dann einfach Bretter einschieben ist auch gut, vor allem seit ich ein Fan unserer Schlosserei im nächsten Ort bin weil ich festgestellt habe, dass die total flexibel und günstig (für mein Empfinden weil ich nix mit Metall kann) sind und auch noch gezielt mitdenken und Tipps geben bei klitzekleinen Aufträgen.

Benutzeravatar
Seth
Beiträge: 65
Registriert: Di 26. Nov 2019, 15:53

Re: Ideen für kostengünstige Hochbeete?

#17

Beitrag von Seth » Fr 24. Apr 2020, 12:13

Ich als Neuling in Sachen Hochbeet: Wie viel Jahre hat man denn so ein Hochbeet bevor man komplett neu befüllen sollte?
Ich habe unte viel Astwerk drin, also zu dreiviertel, oben dann Komposterde. Wie lange liefert das Nährstoffe? Oder gräbt man nach ca. 3 Jahren nur die obere Erdschicht ab und füllt neue Komposterde auf?
Wie macht ihr das?

Benutzeravatar
Oli
Moderator
Beiträge: 2953
Registriert: Mi 30. Mär 2011, 14:07
Wohnort: SH
Kontaktdaten:

Re: Ideen für kostengünstige Hochbeete?

#18

Beitrag von Oli » Fr 24. Apr 2020, 14:10

Wir füllen zuerst jährlich und dann bei Bedarf Kompost auf. Hat auch den Vorteil, dass man mit der Fruchtfolge keine Probleme hat.

Benutzeravatar
osterheidi
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1417
Registriert: Mo 21. Okt 2013, 20:32
Familienstand: rothaarig
Wohnort: endmoräne, obendrauf, klimazone 6b, höhe 600

Re: Ideen für kostengünstige Hochbeete?

#19

Beitrag von osterheidi » Fr 24. Apr 2020, 20:14

Ich fülle ausgewählte erde auf wenn ich ran komme und dann kompost dazu. Ich höre mich um wo eine grünlandfläche zu bauland wird, zuletzt hatte ich das glück dass ein bioacker zu bauland wurde. Und bei e...kleinanzeigen gibts auch manchmal aushub geschenkt. Ich habe aber auch viele kontakte in die gärtnerszene. Nur kompost, da hätte ich viel zu wenig. Auch graswasen kann man über das gestrüpp geben bevor dann die erde zum pflanzen drauf kommt.
Die erde transportiere ich übrigens in vielen eimern im auto , da ich nicht schwer heben will. Besser ist natürlich ein kleiner hänger.

Hildegard
Förderer 2017
Förderer 2017
Beiträge: 1862
Registriert: Mi 11. Aug 2010, 21:33
Wohnort: Oberösterreich

Re: Ideen für kostengünstige Hochbeete?

#20

Beitrag von Hildegard » Fr 24. Apr 2020, 22:29

Komplett neu befüllen braucht man nicht. Ich ergänze das, was in der Tiefe zusammengerottet ist. Beim Neu befüllen rechne ich jetzt den "Schwund" schon mit ein,. ich entnehme auch imme wieder Erde für Blumentöpfe ..etc. im Herbst kommt dann Strauchschnitt und pferdemist unten rein, dann wieder die normale Erde drauf.Aber nicht jedes Jahr im gleichen Beet...hab ja 7 große davon und 2 Regentonnen und 1 Badewanne.Sehr gut einen sich gepresste strohballen, die sacken nicht so schnell ab.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)

Antworten

Zurück zu „Pflanzen und Garten allgemein“