Vom Rumpelkasten zur Villa Kunterbunt

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Flusensieb
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Re: Vom Rumpelkasten zur Villa Kunterbunt

#21

Beitrag von Flusensieb » Do 26. Mär 2020, 23:15

emil17 hat geschrieben:
Mi 25. Mär 2020, 11:12
Ich fühle mit euch ... hatte das auch mal, aber da es nur ein kleines Stück Garten war, hielt sich der Schaden in Grenzen.
Wenn man Tiere hat, ist es natürlich schon deshalb besonders schwer.
Ich wünsche Euch vor allem, dass ihr zwar die gleichen Fehler (vertraglos im Vertrauen auf andere Leute) nicht nochmals macht, dass ihr aber deshalb nicht verbittert oder misstrauisch werdet. Es sind nicht alle so.

Ich empfehle Euch, auf jeden Fall einen Vertrag zu machen. Das wird unter Freunden und Verwandten oft als Misstrauen empfunden. Dagegen hilft das Argument: "Wir machen den Vertrag nicht, weil wir uns misstrauen, sondern weil wir wissen, dass das Gedächtnis schwach ist. Zudem kann man einen Vertrag jederzeit ändern, wenn sich die Bedürftnisse oder Verhältnisse ändern."
Ein Vorteil der Sache ist, dass man sich genauer überlegt, was man von sich und vom anderen erwartet. Deshalb soll man solche Verträge, ausser sehr einfache, immer erst unterzeichnen, nachdem man darüber geschlafen hat.
Sehr wichtig ist im Vertrag die Regelung des unangenehmsten Teils, nämlich was geschehen soll, wenn ein Partner seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommt. Über diese Dinge kann man im Streit nicht mehr vernünftig reden.
Sowas ist echt nicht schön :mued:
Wir wissen auch, dass nicht alle so sind. Und zum Glück wissen wir auch, dass wir nicht das Problem sind.
Haben nun schon viele Gespräche geführt und von allen Seiten vollstes Verständnis bekommen.

Das mit dem Vertrag ist eine super Idee! Und das werden wir in Zukunft auch definitiv machen.
Hätte uns reichlich Ärger gespart, wenn man es vorher schon gemacht hätte. Aber wer ahnt das es innerhalb der Familie so laufen würde.
Rechnet ja keiner mit. ABER... nur aus Erfahrungen lernt und wächst man...!

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Re: Vom Rumpelkasten zur Villa Kunterbunt

#22

Beitrag von emil17 » Fr 27. Mär 2020, 09:28

Flusensieb hat geschrieben:
Do 26. Mär 2020, 23:15
Aber wer ahnt, dass es innerhalb der Familie so laufen würde.
Mit Verwandten soll man Kaffee trinken, aber keine Geschäfte machen.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Vom Rumpelkasten zur Villa Kunterbunt

#23

Beitrag von SunOdyssey » Di 31. Mär 2020, 11:00

Ja, Emil hat leider so recht mit allem, mache ich selbst gerade auch durch, Eltern ohne Testament gestorben und Bruder mit Vollmacht verteilt nun das Erbe, wie er meint! Nicht schön sowas...

Gehört denn die Plattform des Bauwagens euch? Dann ist das schonmal ein Neustart! Wenn Ihr freunde mobilisieren könnt, die euch das Ding dahinziehen, wo ihr einen potentiellen Neuanfang sehr, dann fängt an, peu a peu das Ding aufzubauen, Anleitungen unter You.tube gibt es ja genug. Dann seid ihr, zumindest was das Wohnen angeht, schonmal etwas unabhängiger. Vermutlich ist nun Dane ein kleines Problem oder? Wenn ihr im Umkreis noch Landwirte habt, die ihre Kühe draußen halten, fragt doch mal, ob ihr sie dazustellen könnt. Pferde und Rinder vertragen sich ganz gut, da die Rangfolge geklärt ist (Pferde i.dR. ranghöher). Die meisten Pensionsställe werden im Moment niemanden aufnehmen wg Corona.

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr alle heil da raus kommt!
Ich sage, was ich meine und ich meine, was ich sage

Und ich sage.....blöde Autokorrektur

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