Peta organisation

Was halt nirgendwo passt
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stoeri
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Peta organisation

#1

Beitrag von stoeri » So 24. Nov 2013, 10:38

Hallo Freunde,

ich weis nicht ich möchte auch nicht das Tiere gequält werden aber diese Tierschutzorganisationen wie Peta sind mir zuviel.
Da gibt es wieder eine Unterschriftenaktion wegen Tiere im Zirkus.
Es ist schon wares dran und so Bilder bzw der abschnitt wo sie einen Affen so schlagen muß ich abschalten.
Aber es sind nicht alle so. Ich kannte einen der bei Zirkus Knie gearbeitet hat das ist zwar schon 20 Jahre her, dort hat man sich sehr um die Tiere gekümmert, da wurden auch die Menschen die dort gearbeitet haben mit Respekt behandelt, ordentlich bezahlt usw.
Nicht alle Zirkusunternehmen gehen so brutal mit Ihren Tieren um.

Es gibt genügend Fälle wo Tier und Mensch sich verbinden die einfach für einander da sind und sich brauchen. Die freie Wildbahn ist auch nicht immer so schön wie man meint, es gibt in den Herden oftmals heftige Rangordnungen, der Schwächste hat es sicher nie schön. Was ist wenn ein neuer Rudelchef die Herde oder das Rudel übernimmt, der tötet erstmals alles Jungtiere (Löwen), Der abgelöste ehemalige Rudelchef wird wenn er nicht getötet wird verhungern und dahinsiechen.
Bei Schweinen die in Mastställen untergebracht sind versucht man nicht mehr zu kastrieren wegen dem Tierschutz, das können nur Leute so wollen die keine Ahnung von Schweinen haben.

Es ist seit je her das man mit und durch Tiere Geld verdient oder man mit Ihnen sich die Arbeit erleichtert und ich empfinde dabei nichts schlechtes wenn sie Artgerecht und Verantwortungsbewußt gehalten werden. Ich finde das in dieser Organisation viel zu viele Leute das Sagen haben, die keine Ahnung von diesen Tieren haben. Die werden wohl demnächst auch das Imkern wegen Massentierhaltung verbieten.

Nur weil viele Tiere im Tierheim landen sollten alle Hunde kastriert werden da sage ich "nein danke".
Und sie kastrieren auch sofort jeden Hund der bei Ihnen landet, in der heutigen Zeit wo es diese Chips gibt muß ich doch nicht immer gleich einen Hund verstümmeln.
Ich finde eher diese neuen Sendungen wie Martin Rütter oder Zoo und Co viel gefährlicher, ich kenne einige die sich diese Sendungen immer angeschaut haben und dann meinen das geht alles so einfach. Man muß nur in eine Hundeschule gehen und das wars. Nichts gegen den Martin Rütter der hat schon ein Wissen das will ich nicht anzweifeln, aber das was gezeigt wird ist nur Show.
ABer auch durch Zoo und Co werden Tiere verniedlicht und die ständige Pflege, Haltung und Verantwortung durch die schönen Bilder oder Szenen verniedlicht so das viele denken es gibt nur diese schönen Momente.
herzliche Grüße
Erika mit Lux und Ricky im Herzen

Wenns nur olle so waradn, wia i sei soiad.

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Re: Peta organisation

#2

Beitrag von Rallymann » So 24. Nov 2013, 12:13

Peta ist keine Tierschutzorganisation. Darauf legen die wert.
Die bezeichnen sich als Tierrechtler und vertreten nach ihrer Auffassung die Rechte der Tiere.

Mir zu laut, zu militant, zu agressiv, zu inkompetent.

Ganz nebenbei sind die Medien voll von Berichten, dass die selbst mobile Tötungsstationen haben um die Tiere, die sie "gerettet" haben an der nächsten Ecke ins Jenseits zu befördern.

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Re: Peta organisation

#3

Beitrag von stoeri » Mi 27. Nov 2013, 18:46

naja vielleicht verbieten sie irgendwann mal alle Tiere.
herzliche Grüße
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Re: Peta organisation

#4

Beitrag von Manfred » Mi 27. Nov 2013, 19:19

Bei der Stiftung Warentest sind sie neulich auch durchgefallen, weil zu viel von den Spendengeldern in der Organisation versumpft:

http://www.focus.de/finanzen/news/wwf-i ... 30030.html

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Re: Peta organisation

#5

Beitrag von Little Joe » Mi 27. Nov 2013, 20:32

stoeri hat geschrieben:und ich empfinde dabei nichts schlechtes wenn sie Artgerecht und Verantwortungsbewußt gehalten werden.
... was hat denn ein Zirkus mit artgerechter Tierhaltung zu tun. :roll:

ich finde "Wildtiere " haben in Zirkussen einfach mal gar nix verloren, wenn ein Zirkus schon unbedingt mit Tierdressuren aufwarten will, gibt es genug Haustierrassen die sich dafür eignen.
stoeri hat geschrieben:Nur weil viele Tiere im Tierheim landen sollten alle Hunde kastriert werden da sage ich "nein danke".
Und sie kastrieren auch sofort jeden Hund der bei Ihnen landet, in der heutigen Zeit wo es diese Chips gibt muß ich doch nicht immer gleich einen Hund verstümmeln.
... und was ist mit den 1000senden von Bauernhofkatzen, und verwilderten Hauskatzen, die nicht nur die Singvogelpopulationen extrem schädigen sondern immer weiter für Nachwuchs Sorgen, der mangels Pflege elendig eingeht.

Ein Chip verhindert nicht, das ein Hund für Nachwuchs sorgt, der Trainer bei dem ich mit meinen in der Hundeschule war hat mal gesagt, dass ein nicht kastrierter Hund sich fühlt wie ein Mensch, der seit Tagen nichts gegessen hat, dann an ein Buffet geführt wird, aber nur zum zuschauen.

Rallymann hat geschrieben:Ganz nebenbei sind die Medien voll von Berichten, dass die selbst mobile Tötungsstationen haben um die Tiere, die sie "gerettet" haben an der nächsten Ecke ins Jenseits zu befördern.
... was für PETA USA sicherlich zutrifft

... ich würd jetzt auch kein Fördermitglied bei PETA werden wollen, aber zumindest geben sie Denkanstöße, aktuell die Berichte über die Haltungsbedingungen von Truthähnen in den USA.
Rallymann hat geschrieben:Mir zu laut, zu militant, zu agressiv, zu inkompetent.
... halt typisch amerikanisch (hoffentlich bin ich jetzt keinem auf die Zehen getreten)
Erstaunlich, dass Menschen, die alles besser wissen, nie etwas besser machen.

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Re: Peta organisation

#6

Beitrag von stoeri » Fr 29. Nov 2013, 17:39

Hallo Little Joe,

ich will keinen kastrierten müden tranigen Rüden.
Und weder die Hütehunde 8 Rüden noch meine haben ungewollt gedeckt, meine gar nicht die vom Schäfer nur wenn Welpennachwuchs geplant war.
Meine Hunde kamen und kommen schon damit klar wenn mal wieder guter Duft angesagt war oder eine läufige Dame in der Nähe war. Wenn ich es weis weiche ich aus, wenn wir uns aber trotzdem begegnen müssen sie das halt mal für kurze Zeit aushalten. Sie fressen deswegen keine Tapeten oder kratzen an den Türen oder winseln und jaulen nächte lang, haben Durchfall oder stellen das Fressen ein.
Mein Lux mußte auch lernen auf mich zu achten zu folgen wenn eine Dame vor uns oder neben uns läufig ist.
Ich darf auch nicht jeden super tollen Typen gleich ins Gebüsch ziehen sagt mein Mann ;-) auch wenn auf Webeplaketen wieder mal die Chippendaels zu einem Auftritt einladen.

Kastrierte Hunde haben dauernd Hunger und werden von nix auch noch fett, ist das besser? Man darf sie kaum noch füttern sonst platzen sie aber immer Hunger zu haben und nichts zu essen zu bekommen finde ich genauso gemein. Und aktiv mitlaufen oder was tun ist auch nicht mehr so wichtig nein so einen Hund möchte ich nicht haben, ich kenne einige Rüden die fallen nachher so in den Keller die wollen gar nix mehr und waren vorher aber richtige Top aktive Hunde. Ich brauche keinen Sofawolf.

Wie das bei Katzen ist weis ich nicht es sind ja nicht alle Tierarten gleich.

Vier Bekannte Züchter haben schon seit drei Jahren diesen Chip für Ihre Rüden wenn sie nicht decken sollen, sie kommen damit besser klar als eine Hündin die nicht tragen soll gegen die Läufigkeit zu spritzen.

Ich finde das soll jeder Besitzer selber entscheiden ob er einen kastrierten Hund will oder nicht.
Ich würde eine Hündin nur kastrieren wenn sie Probleme mit Scheinträchtigkeit oder sie die Läufigkeit anderweitig krank macht auch Rüden würde ich nur kastrieren wenn sie wirklich gesundheitliche Probleme haben (Prostata oder es soll wirklich welche geben die dann nicht mehr fressen oder die ganze Nacht durchheulen). Aber vor der Kastration würde ich auf jeden Fall diesen Chip einsetzen lassen.

Aber diese Tierrechtler nein die kann ich nicht haben.
Eber dürften nicht mehr kastriert werden wegen dem Tierschutz, Hunde sollen kastriert werden. Tiere brauchen einen Freiraum oder Freilauf und Hunde sollten immer angeleint sein, ach wenn man sich mit denen unterhält weis man nach 10 Min selber nicht mehr ob man ein Mann oder eine Frau ist.
Die erschleichen sich mit diesem Video Unterschriften "Gegen Wildtiere" und dann dürfen nicht mal mehr in einem Haus Spinnen leben oder Fliegen herum schwirren, man darf nicht mal mehr einen Kanarienvogel, Wellensittiche, Hamster, Schildkröten oder andere Reptilien mehr halten. "Genau um das geht es ihnen nämlich Das was die da zeigen ist Tierquälerei und die ist ja eh schon immer Verboten.

Die würden uns sowieso sofort den super leckeren Schweinebraten verbieten. Bei denen bekäme jeder Mensch sofort einen Chip und wehe er ist ein Fleisch dann gehts ab in den untersten Kerker, de dean die owe in diafstn Kulli und machen an Deckel druff und Du siehst nie wieder die Sonne.
herzliche Grüße
Erika mit Lux und Ricky im Herzen

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Re: Peta organisation

#7

Beitrag von Rallymann » Sa 30. Nov 2013, 06:17

In der Natur gibt es unzählige Beispiele, wo nur der Big Boss rann darf.
Egal ob Rothirsch, Walross, ................oder sonstige Tiere, die in sozialen Verbänden leben.

Es gibt Kämpfe, einen Sieger, dem dann der Harem gehört und der Rest muss dann halt mit seiner Frustration klar kommen.
Ist in der Natur so vorgesehen und sollte demnach nicht so falsch sein.
Da dort nur der stärkste das Recht hat sich zu reproduzieren und nicht jeder Rüde ein Alpha-Männchen sein kann, haben die wohl weniger Probleme damit, als der Besitzer des Tieres.

Diese wollen Ablenkung vermeiden, so das Fiffi immer gleichbleibend funktioniert und es sieht ja doof vor den anderen aus, wenn der Hund auf einmal nicht hört.

:engel: Frage an die Männer!!

Wer möchte sich kastrieren lassen, um sich ohne "Trieb" und Ablenkung unter Frauen bewegen zu können?

Ja ( )

Nein (X)

Vieleicht ( )

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Re: Peta organisation

#8

Beitrag von marion » Sa 30. Nov 2013, 09:04

Little Joe hat geschrieben:
... und was ist mit den 1000senden von Bauernhofkatzen, und verwilderten Hauskatzen, die nicht nur die Singvogelpopulationen extrem schädigen sondern immer weiter für Nachwuchs Sorgen, der mangels Pflege elendig eingeht.

Guten Morgen,

ich hab dazu mal eine Frage und zwar bin ich bezüglich der Katzen ja so aufgewachsen. Wir hatten teilweise massig Katzen auf unserem kleinem Hof und Nein, sie wurden nicht kastriert.
In einem anderem Forum bin ich mal fast gelyncht worden, als ich behauptet habe, dass sich das Katzenproblem von alleine reguliert. Das ist etwas, was ich nicht verstanden habe...warum wird eine natürliche Regulation bei Wildtieren akzeptiert, aber bei Katzen nicht ? Mit natürlicher Regulation meine ich solche Sachen wie Tod durch Krankheit, von anderen Tieren gefressen werden, überfahren werden und ähnliches.
Liegt es vielleicht am Niedlichkeitsfaktor und das man eine Katze auf den Arm nehmen kann und ein Wildschwein nicht ?
Wie gesagt, ich konnte das jahrelang beobachten und miterleben. Ob ich das jetzt gut und richtig fand ? Nicht wirklich, aber es geht ja jetzt nicht um Gefühle sondern um die Realität.
Das mit den Vögeln ist Quatsch, sorry. Selbst in Hochzeiten von Katzenschwemme hatten wir z.B. ständig ein Spatzenproblem. Es waren soviele, dass das Geflügel und der Garten unter ihnen zu leiden hatten und mein Vater sie teilweise erschossen hat. Und unsere Katzen waren zum größtem Teil Selbstversorger und keine verfetteten Stubentiger.
Bei uns hatte sich, wie gesagt, dass mit den Katzen immer selbst reguliert. Ich kann ja verstehen, dass die Menschen sowas nicht gut finden, rette ich doch selbst jedes Tierchen, was meinen Weg kreuzt, aaaaaber ... die Natur ist alles, aber nicht kuschelig und mitleidig. Da wird einerseits nach natürlichem Leben geschrieen und wenn`s dann passiert ... ist`s auch nicht recht :dreh:

Noch eine Beobachtung bezgl. des Kastrationswahns:
Mein Bauernhäusle steht ja in einem abgelegenem Minidorf, bis zum nächstem Dorf sind es jeweils mindestens 5 KM. Dort konnte man die Folgen von Kastration hervoragend feststellen. Ein großer Teil der Bevölkerung hatte ihre Katzen kastrieren lassen, ich hab meine Kater anfangs auch kastriert ( lassen ). Ein Teil der Bevölkerung aber nicht ( 2 Bauern ).
Die Folge: Inzucht ohne Ende. Davor und nach meiner Zeit dort hab ich noch nie etwas gesehen, was mir dort begegnet ist: geistig behinderte Katzen :eek: Ich wusste bis dato nicht, dass es soetwas überhaupt gibt. Die nachfolgenden Katzen waren allesamt eine Katastrophe, megawinzig, kränklich, räudig und wie gesagt, die eine oder andere geistig Behinderte darunter.

Irgendwann hab ich dann ein Gegenmittel besorgt: einen wunderschönen, halbwilden, großen roten Kater aus 30 KM Entfernung, damit ja kein Verwandschaftsverhältniss besteht. Nach einer Weile durfte er dann auch mit den anderen nach draußen. Unkastriert ! Es dauerte nicht lange, da hatte er sich "ausgewildert" und tat seinen Dienst.
Leider zog ich im darauf folgendem Jahr nach Berlin und kann die "Ergebnisse" meiner ungewöhnlichen Katzenhilfe nun nicht mehr nachverfolgen.
Das nächste Problem waren Mäuse und das in Massen. Es waren einfach zu wenig Katzen da und der Großteil hatte eben keine Jungen zu versorgen. Die Inzuchtkatzen waren kaum in der Lage für sich zu sorgen und der Rest waren verwöhnte Stubentiger, wobei ich meine eigenen davon nicht ausnehme.

Deswegen: eine flächendeckende Kastration bei Katzen ist eine Katastrophe, die mehr schadet als das es nutzt. MMn.

Und das die Tierheime voll mit Katzen sind, ist teilweise hausgemacht: hier in Berlin fängt man z.B. verwilderte Strassenkatzen und bringt sie samt Nachwuchs ins Heim. Mal ehrlich: sind die bekloppt ? :dreh:
Und Berlin hat ganz bestimmt kein Katzenproblem, hier sieht man viel öfters einen Fuchs oder Wildschwein als eine freilaufende Katze. Und was ist an einer freilaufenden, wilden Katze so schlimm das sie eingekerkert werden müsste ??? Das ist doch völlig pervers, was die da machen. Und das im Namen des Tierschutzes...da kann ich doch nur drüber lachen, wenn`s auch ein bitteres Lachen ist.
Zumal der gemeine Berliner sehr, sehr tierlieb ist und die Bevölkerung sich um die freilebenden Katzen kümmert. Sie werden oft von den Anwohnern gefüttert und bekommen einen Unterschlupf gebaut. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn eine Katze krank ist ( so krank, dass sie nicht mehr wegläuft ) , dass mindestens einer die Tierrettung ruft, wenn nicht sogar der halbe Block deswegen am Telefon hängt...
Prima Leben und dann kommt der "Tierschutz" und knastet sie ein...na super :bang: Und weil das noch nicht reicht, werden zudem noch Viecher aus dem Ausland angekarrt....

Also: warum das Ganze ???
Anscheinend bin ich zu blöde um das zu verstehen...

Liebe Grüße,
Marion
Ich fühl mich, als könnte ich Bäume ausreißen.
Also, kleine Bäume.
Vielleicht Bambus.


Es wird ... :-)

Alba
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Re: Peta organisation

#9

Beitrag von Alba » Sa 30. Nov 2013, 10:18

ich hab dazu mal eine Frage und zwar bin ich bezüglich der Katzen ja so aufgewachsen. Wir hatten teilweise massig Katzen auf unserem kleinem Hof und Nein, sie wurden nicht kastriert.
In einem anderem Forum bin ich mal fast gelyncht worden, als ich behauptet habe, dass sich das Katzenproblem von alleine reguliert. Das ist etwas, was ich nicht verstanden habe...warum wird eine natürliche Regulation bei Wildtieren akzeptiert, aber bei Katzen nicht ? Mit natürlicher Regulation meine ich solche Sachen wie Tod durch Krankheit, von anderen Tieren gefressen werden, überfahren werden und ähnliches.
Findest Du das schön, wenn Katzenbabies an Katzenschnupfen eingehen? Ich sehe das hier ja auch sehr sehr oft, aber ich finde das grausam.

Selbst bei Wildtieren, würde ein Jäger darauf achten, kranke Stücke abzuschiessen um den Krankheitsdruck aus einer Population zu nehmen.

Ich gebe Dir recht, dass das Verfrachten in Heime Blödsinn ist, aber draussen leben nur mit Kastration.
Eine Katze kann 2-3 mal trächtig werden, wenn alle aus diesem Wurf im nächsten Jahr wieder trächtig werden, das potenziert sich ja ins Unermessliche.

Lg
Bettina

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Re: Peta organisation

#10

Beitrag von stoeri » Sa 30. Nov 2013, 15:32

Hallo Freunde,

ich möchte nicht sagen das man gar nicht mehr kastrieren sollte, das mal vorne weg. Das soll jeder der sich so ein Tier zulegt selber entscheiden dürfen, wenn es ihm zu schwierig erscheint ungewollten Nachwuchs zu verhindern dann soll er/sie das tun. Auf einem Hof der nicht eingezäunt ist und der Hund trotzdem mal unbeobachtet frei am Hof laufen oder wenn auch mal Kinder mit den Hunden in der Prärie herum tollen und andere Hunde dann kommen oder der Rüde weil er eine duftige Spur in der Nase hat und den Kindern nicht folgt abhaut usw. Oder wenn der Hund wirklich den duftigen Damen so ausgesetzt ist das er Nächtelang durch winselt, die Tapeten runterscharrt oder nicht mehr frißt oder wenn die Hündin nur noch nach der Läufigkeit im Eckerl liegt und weder fressen noch sonst was will und einfach abmagert bis aufs Bein.
Das soll jeder für sich entscheiden und nicht vom irgendwelchen Organisationen aufgedrückt bekommen, die scheren einfach alle über einen Kamm. Jeder der sich einen Hund kaufen oder aus einem Tierheim holen kann ist ist ein selbtändiger Mensch und Volljährig und uneingeschränkt Geschäftstüchtig.
Ich bin so froh das es heute nur noch wenige Hunde gibt denen die Ohren oder Rute kupiert werden.

Meinem ehemaligen Milchbauern der Katzen am Hof hält wegen den Mäusen hat auch mal alle Katzen kastrieren lassen eben wegen den Herbstkätzchen und Migerlingen dann hatte er aber nach einigen Jahren keine Katzen mehr, denn einige werden überfahren, einige werden weggefangen und in ein Tierheim gebracht oder im nächsten Dorf angefüttert und kommen nicht wieder und einige die halt in den Wald gehen werden erschossen. Das Tierheim gab ihm keine weil sie nicht wollten das die Katzen auf einen Bauernhof kommen. So mußte er sich immer wieder Katzen aus der Zeitung holen nur haben sie die oftmals dann nicht mit denen am Hof vertragen.
Er hat das jetzt so geregelt das er immer einen Kater und eine Kätzin ganz läßt, so hat er immer wieder Nachwuchsmäusefänger.

Jede Unterschriftenpetition soll man genau durchlesen und durchdenken bevor man unterschreibt, diese Pet Unterschriftensammlung gegen Zirkustiere unterschreibe ich nicht. Wenn die sowas gefilmt haben muß ich sagen das diese Tierbesitzer bereits gegen die Tierquälerei verstoßen haben und so verlange ich von denen das die das bereits unterbunden haben. Und nochwas es gibt bereits das Washingtoner Artschutzabkommen I und II und bei manchen Reptilienarten wie z.B.: den Argentinischen Boas den Boa constrictor occidentalis die im Waschingtoner Artenschutzabkommen I sind wurde genau wegen der Chip- oder Fotopflicht das Gegenteil erreicht, die will keiner mehr Züchten. Weil es schwierig ist diese Tiere zu Chippen und man die Babys dann seperat halten muß um die richtigen Papiere zum richtigen Tier mit abzugeben. Da man aber in der Regel mehrere Jungtiere in einem Behälter hält und Einzelhaltung nicht möglich ist weil das unnötig viel Platz und Arbeit macht, und in der Praxis schnell mal Papiere mit Tier verwechselt werden, winkt jeder ab diese zu halten bzw zu züchten.
Sehr schade es sind nämlich wunderschöne Schlangen für mich eine der schönsten.
Ich freue mich einige Arten von Boa Unterarten zu haben die es in der Natur nicht mehr gibt, sei es weil die Gegend dort abgebrannt ist, die Tiere ausgerottet oder sonst wie verendeten, wie zum Beispiel den Hoog Island, den Sabogays, auch Peruanische Rotschwanzboas stehen auf der Roten Liste. Warum? Ja weil jeden Tag mind. eine Fläche von 11 Fußballfeldern gerodet und dem Erdboden gleich gemacht werden und sie von den Ureinwohner umgebracht werden gesteinigt, verbrannt oder sonst irgendwie gequält werden wegen irgendwelchen Ritualen und Beschwörungen. Und genau mit dieser Unterschriftensammlung verschaffen sich diese Organisationen das Recht dies zu verbieten. Das könnten auch Aquariumfische sein oder Schildkröten oder auch Geckos, Leguane und und und.
herzliche Grüße
Erika mit Lux und Ricky im Herzen

Wenns nur olle so waradn, wia i sei soiad.

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