Warum unsere Gesellschaft so krank ist

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Benutzer 3370 gelöscht

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

#581

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht » Do 3. Jan 2019, 14:58

Rohana hat geschrieben:
centauri hat geschrieben:
"Nur in einem gesundem Körper wohnt ein gesunder Geist!"
Mit diesem Spruch wurde schon viel Schindluder getrieben.
Ja weil er seit den römischen Dichter Juvenal (58-130 n.Chr.) immer und immer unvollständig zitiert wurde.

Im Original heißt es bei Juvenal : „Orandum est ut sit mens sana in corpore sano“

was übersetzt soviel heißt wie : „Beten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist stecken möge.“

Und das ist eigentlich völlig was anderes, denn da müsste man sich erst um einen gesunden Körper kümmern, der mE mit Junkfood und Fertigessen nicht so leicht zu erreichen ist.

Benutzer 72 gelöscht

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

#582

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht » Do 3. Jan 2019, 16:23

RichardBurgenlandler hat geschrieben:Im Original heißt es bei Juvenal : „Orandum est ut sit mens sana in corpore sano“

was übersetzt soviel heißt wie : „Beten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist stecken möge.“

Und das ist eigentlich völlig was anderes, denn da müsste man sich erst um einen gesunden Körper kümmern, der mE mit Junkfood und Fertigessen nicht so leicht zu erreichen ist.
Die Übersetzungen sind ja fast immer irgendwie falsch :pft:
Aber dieser Fehler ist irgendwie faszinierend - denn die meisten schließen eben das daraus - "da müsste man sich erst um einen gesunden Körper kümmern".

Ich schließe daraus, dass man mit einem gesunden Körper noch nicht wirklich viel erreicht hat, sondern dann erst darum beten solle, dass dann darin "auch ein gesunder Geist stecken möge" :bet:

auf den kommt´s nämlich in Wahrheit an!

@centauri: ich halte mich nicht für völlig gesund, weil ich kurzsichtig bin und Karies hab. Dass eine Behinderung zu haben was anderes ist als akut krank zu sein, weiß ich schon.
Aber beides ist eben nicht wirklich gesund. :im:
Und was ist mit chronisch Kranken?
nennst du die wirklich "gesund"?

centauri

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

#583

Beitrag von centauri » Do 3. Jan 2019, 17:07

@Ina
Ja, die finde ich eigentlich Gesund wenn sie damit umgehen können.
Krank ist man ja nur wenn man das selbst empfindet, oder von irgend welchen Idioten als Krank eingestuft wird.
Du bist ja auch eine krankhafte Fragestellerin die nicht weis wie sie sich selbst eine Antwort erarbeiten kann.

Benutzer 72 gelöscht

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

#584

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht » Do 3. Jan 2019, 17:31

centauri hat geschrieben:Ja, die finde ich eigentlich Gesund wenn sie damit umgehen können.
geistig ja, körperlich nein.

Es betrifft mich ja selber und ich bin auch ein bisschen stolz darauf, dass ich trotzdem auch ohne Sehhilfen fast alles tun kann (ich hab -12 und -16 Dioptrien).
Aber das liegt meinem Gefühl nach - ich bin es ja, deshalb meine ich, ich kann das wohl fühlen :pft: - nicht an meinem Körper, sondern an meinem "Geist". Denn meine Augen sehen nicht genug, aber ich hab ("im Kopf") gelernt, damit unzugehen und es zu kompensieren.
Ich bin schon ein bisschen traurig darüber und sehr sehr froh, dass es meine Jungs nicht geerbt haben....
weil ich es trotz allem als nicht gesund empfinde - jetzt so rein vom körperlichen her.
Bewußt sehen kann ich mehr als mancher, der gesunde Augen hat.
Fällt mir besonders an den Tagen auf, an denen ich räumliches Sehen hab (das schaff ich nicht immer) - so bewußt "die Weite" sehen, das tut wohl selten mal ein Normalsichtiger....

von dem her - ein gesunder Geist kann auch in einem kranken Körper leben, aber ein gesunder Körper, in dem ein kranker Geist wohnt, ist...
- na ja, ich will nicht werten :aeh:
centauri hat geschrieben:Du bist ja auch eine krankhafte Fragestellerin die nicht weis wie sie sich selbst eine Antwort erarbeiten kann.
kann es sein, dass du ein krankhafter "Beleidiger" bist?

Weißt du wohl, dass Fragestellen nicht immer den Zweck hat, eine Antwort zu bekommen, die man selber vorher nicht gewußt hat.
Ich stelle Fragen, weil ich es (z.B. dir) nicht einfach so verraten will :grr: :lol: :flag:

centauri

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

#585

Beitrag von centauri » Do 3. Jan 2019, 17:42

Nee ich denke nicht das ich ein krankhafter Beleidiger bin.
Ich bin ja auch nur ein Suchender. Nur ich frage da nicht so viel sondern versuche es selbst zu ergründen und meinen Weg zu finden. (Bei Dir würde jetzt irgend eine Frage kommen.) ;)

Benutzer 72 gelöscht

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

#586

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht » Do 3. Jan 2019, 18:33

centauri hat geschrieben:Nur ich frage da nicht so viel sondern versuche es selbst zu ergründen und meinen Weg zu finden. (Bei Dir würde jetzt irgend eine Frage kommen.)
genau!
nämlich die "meinst du nicht, es wäre besser, es selber zu ergründen?"
Fragen lassen halt mehr Freiraum für´s "selberergründen" .....

sind wir noch beim Thema?? :hmm:

viktualia

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

#587

Beitrag von viktualia » Do 3. Jan 2019, 19:14

"meinst du nicht, es wäre besser, es selber zu ergründen?"
Fragen lassen halt mehr Freiraum für´s "selberergründen" .....

sind wir noch beim Thema?? :hmm:
Aber so was von!

Und am allerallerbesten wäre, wenn auch da kein entweder/oder herrschen würde,
sondern alle zusammen, jeder für sich, alles selber ergründen wollen würden
um sich dann zu dem Zwecke miteinander auszutauschen.
Und keiner mehr auf "Fertigantworten" stehen würde.
Ach, wär das schön!
Und sooo gesund....

Benutzer 3370 gelöscht

Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

#588

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht » Do 3. Jan 2019, 20:24

ina maka hat geschrieben:Aber dieser Fehler ist irgendwie faszinierend - denn die meisten schließen eben das daraus - "da
:hmm: Diese Antwort ist auch faszinierend, denn aus einer andersartigen Interpretation eines Satzes, der vor 2000 Jahren geschrieben wurde(laut Überlieferung, Google gabs damals noch nicht ), schließen die meisten, dass es sich um einen Fehler handeln muss. :mrgreen:

Der Satz bezog sich angeblich auch auf die damaligen Sportler, die ja bekanntlich einen gesunden Körper haben (sollten, naja alles ist relativ) und dabei wenig in der Birne. :hmm: bei manchen Sportarten kommt mir das ziemlich bekannt vor.

Schlaue Sager von gesunden Körpern mit Matsch in der Birne

" Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär. "
" Ich habe gleich gemerkt: Da ist ein Druckschmerz, wenn man draufdrückt. "
" Gerade Zuhause liegt unsere Heimstärke !"
" Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst. "

Die haben alle nicht gebeetet !

hobbygaertnerin
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Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

#589

Beitrag von hobbygaertnerin » Fr 4. Jan 2019, 07:53

@Doris,
ein Heim das noch selbst kocht, ist heute aber schon eher die Ausnahme. Zumindest weiß ich von vielen Heimen in unserer Gegend, wo nur noch geliefert und aufgewärmt wird.
Selbst das Schulessen kommt von weit, weit her.
Kann aber nicht beurteilen, ob dieses Essen jetzt schlechter ist, vor ein paar Wochen lag ein Zettel im Briefkasten- Werbung für Essen auf Rädern- 7 Tage die Woche kein einziges Mal Salat oder Frisches im Angebot.
Wer nicht mehr selbst kochen und auf so einen Service angewiesen ist, macht sich doch dann keinen Salat mehr dazu.
Kann mir gut vorstellen, dass bei der Verpflegung der wichtigste Pukt- die Kosteneinsparung - ist.
Ich weiß nicht mehr, wieviel pro Tag z.B. ein Krankenhaus für den Patienten für Essen ausgeben darf- vor Jahren war es auf alle Fälle sehr wenig. Am Essen wird in der Regel gespart. Und dann wird ständig geschimpft.

Fertigknödel vom Ald....... muss man das haben?
Hab ein altes Rezeptbuch für x Knödelvarationen, besonders die Speck- oder die Spinatknödel mag ich sehr gerne, aber auch mit Geräuchertem zum gekochten Sauerkraut.
Man muss Schnitzel nicht mögen, wir waren vor 20 Jahren zufällig in einer Wirtschaft und da sass jeder vor seinem echten Wiener Schnitzel mit gückseligem Ausdruck - hatten wir dann auch probiert- und nie wieder in so einer Qualität und Geschmack egal wo auch immer zu Essen bekommen. Wenn wir in diese Gegend kommen, gehen wir wirklich wegen des echten Wiener Schnitzels dort hin. Ist aber ein eher seltenes Unternehmen, denn das ist auch ein sehr teures Essen, wir gehen ansonsten nicht oft ausser Haus Essen.
Da heute niemand mehr viel übrige Zeit hat, muss kochen eben schnell gehen. Aber auf der anderen Seite, mit einigermaßen guter Planung lässt sich trotzdem viel machen und ich kann mich nicht erinnern, dass meine Mutter sehr viel Zeit zum Kochen hatte und trotzdem kam was vernünftiges auf den Tisch. Ich hab noch das handgeschriebene Kochbuch meiner Schwiegermutter vererbt bekommen, auch sie hatte sehr viel Arbeit und eine ganze hungrige Schar Leute zu versorgen.
Allerdings, in Zeiten dieser Mengen an Fertig- und Halbfertigprodukten - muss man sich da schon selbst auf die Socken machen., wie man trotz knapper Zeit schnell und gut mit dem was da ist, Essen auf den Tisch bringt.
Wenn eine ganze Siliermannschaft hungrig zum Essen kommt, ich aber auch die ganze Zeit draussen beim Arbeiten war- da ist z.B. der Slow Cooker ein wahrer Segen oder im Backofen kochen. Tut mir selbst gut, wenn ich auch müde und hingrig von der Arbeit reinkome und es riecht bereits schon so gut und das Essen ist fertig.
Richtig ausgehungert zu kochen ist auch nicht so das Wahre.
Essen von irgendwelchen Lieferdiensten- mag in der Stadt eine Altrnative sein, bei uns auf dem flachen Land würde das viel zu lange dauern, in der Zeit hab ich leicht ein Essen auf dem Tisch.

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Buchkammer
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Re: Warum unsere Gesellschaft so krank ist

#590

Beitrag von Buchkammer » Fr 4. Jan 2019, 08:31

Wie soll unsere Gesellschaft gesunden, wenn sich schon mancher Erdenbürger in seinen eingefahrenen Indoktrinationen nicht wiedererkennt. Macht man sich ein Hobby daraus, anderen z. T. rotzfrech und verbal über den Mund zu fahren? Gefangen in ihren Denkstrukturen des Egos (Verstand) versäumen sie keine Gelegenheit, um ihren Mitmenschen eine reinzuwürgen. Man hat eigentlich nur noch die Möglichkeit, derlei Ausuferungen zu ignorieren.

Wie kann sich die Menschheit ändern, wenn der Weg zum Frieden nicht erkannt wird, weil es diesen Weg gar nicht gibt, sondern Frieden der Weg ist?

Manche halten sich für ach so gebildet - haben sich aber vom Sinn des Lebens weit entfernt, wie ihn unter anderem Gerald Hüther benennt.

Wer hat den Mut dazu, im Herbst seines Lebens zu sagen: Ich erkenne an, das ich nichts weiss.

Und ich möchte abermals den ollen Schiller zitieren:

Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben. / Bewahret sie! / Sie sinkt mit euch, mit euch wird sie sich heben.
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
https://www.bewusste-menschen.de/

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