Wildobst

Doris L.
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Re: Wildobst

#51

Beitrag von Doris L. » Fr 4. Jan 2019, 21:43

Wilder Hopfen hatte ich voriges Jahr in für eine Mahlzeit genügender Menge gesammelt. Schmeckt sehr gut , das finden der Stängel ist zuerst nicht einfach, man braucht den Blick dafür.
Das Problem ist meistens das sammeln in der Natur hat mehrere Hindernisse. Nicht überall darf man sammeln, in Naturschutzgebieten schon mal nicht, dann sollte man nicht in der Nähe von Strassen wegen dem Dreck und Abgasen und zu nah am Wegrand auch nicht wegen den Hunden. Eine Wiese betreten kommt mir nicht in den Sinn, die gehört jemanden.
Manche Pflanzen blühen zu schön um gegessen zu werden :lol:
Junge Lindenblätter kann ich empfehlen, die sind ganz zart im Geschmack. Die kann man in ausreichender Menge sammeln. Bei Wiesenkerbel hätte ich Angst das ich Schierling erwische. Bei diesen Gewächsen bin ich mir nie sicher.
Im Inhaltsverzeichnis steht , die Rinde des Roten Hartriegels . Trocknen und pulverisieren. Ist das zum Brotmehl strecken gedacht ? Das Zeug wächst hier in Massen.

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Re: Wildobst

#52

Beitrag von hobbygaertnerin » Sa 5. Jan 2019, 09:17

Hartriegel hätte ich auch in Massen, aber welche Mengen bräuchte man da, um Brot backen zu können. Neulich hab ich einen Filmbeitrag gesehen, wie eine Kindergärtnerin mit den Kindern Eicheln gesammelt und die gemeinsam mit den Kindern zum Brotbacken verwendet hat. Ich war immer der Meinung, die Eicheln müsste man irgendwie entbittern.
Besonders in Notzeiten wäre es nicht so ganz verkehrt, zu wissen, was aus der Natur alles ess- und verwendbar wäre.
Beim Brotstrecken empfinde ich die Zugabe von Kartoffeln als sehr schmackhaft. Muss bei dem Jahr ohne Sommer vor annähernd 200 Jahren der beste Ratschlag gegen Hungersnot und für ein gutes auch wohlschmeckendes Brot gewesen sein.

Sonnenstrahl
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Re: Wildobst

#53

Beitrag von Sonnenstrahl » Sa 5. Jan 2019, 11:25

Eicheln muss man entbittern.
Ich habe mal Eichelbrot gebacken, das sehr lecker war.
Wir hatten mit Kindern Eicheln gesammelt und die sollten entsorgt werden, nachdem sie uns als Deko gedient hatten.
... also habe ich die mit nach Hause genommen und geschält, was viel Arbeit und " Aua" unter den Fingernägeln macht.
Dann 2 Nächte mit etwas Natron entbittert.
( Hab ein Buch von Markus Strauß- da stand wie)
Und dann ein leckeres Brot gebacken. War so dunkel, wie normalerweise mit Malzextrakt gefärbt ( also schokobraun), aber super lecker und saftig.

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Re: Wildobst

#54

Beitrag von si001 » Sa 5. Jan 2019, 12:45

Ich werde nach dem Bäume verschneiden die Knospen des Kirschbaums trocknen und als Würzmittel probieren. Kirschknospen sollen eine gewisse Schärfe haben und als Pfefferersatz oder -ergänzung geeignet sein.

Kartoffeln gebe ich ab und zu in mein glutenfreies Brot. Dazu raspele ich Kartoffeln mt der feinen Raspel (so 10-15% der Mehlmenge). Dadurch wird der Teig saftiger.
Liebe Grüße, si001!
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Doris L.
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Re: Wildobst

#55

Beitrag von Doris L. » Sa 5. Jan 2019, 13:16

Das mit den Kirschknospen verwenden könnte ich auch machen falls ich einen umgestürzten Baum finde.
Nach der Verwendung von Hartriegelrinde habe ich gesucht und nichts gefunden. Aber offenbar sind die Früchte des roten Hartriegels eßbar sofern man diese kocht. Weiß nicht ob ich das probiere, solange ich denken kann wurde und wird in Büchern vom Verzehr abgeraten.

gartenjournal.net/hartriegel-fruechte,..... hier zum nachlesen. Kornelkirschen sind ja bekannt, die sammel ich auch. Die Früchte sind wirklich gut und bald blühen die Sträucher. Man kann Tee aus den Blüten machen.

gartenxxl.de/ratgeber/interessante-fruechte-vom-cornus-kousa-japanischer-blumen-hartriegel/........ Blumenhartriegel sind in manchen Vorgärten oder in Parks. Die Früchte sind was größer, immer zahlreich und das lohnt sich . In einem Park in meiner Nähe steht so ein großer Strauch, vielleicht probier ist das aus.

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Re: Wildobst

#56

Beitrag von kaliz » Sa 5. Jan 2019, 13:34

Mir schmecken die Früchte des Blütenhartriegels sehr gut. Hab extra einen in meinen Garten gepflanzt dafür, wobei ich schön langsam das Gefühl habe, dass er einen Bestäuber bräuchte...
Am Besten drückt oder lutscht man die Fruchtpulpe aus der Schale und spuckt etwaige Kerne nachher wieder aus. Die Schale isst man nicht mit, da bitter und die Kerne sind zu hart. Die Pulpe dazwischen ist aber angenehm süß und fruchtig.

Doris L.
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Re: Wildobst

#57

Beitrag von Doris L. » Sa 5. Jan 2019, 13:55

Der im Park steht ist alleine. Keimt nichts aus den Kernen ? Ableger nehmen? Der Strauch sieht auch ohne Nutzen sehr hübsch aus mit den Früchten.
Probiert habe ich mal eine Frucht.
Ich hatte einen Kollegen der hat ohne irgendwas von Früchten zu wissen alles probiert, so bin ich aber nicht, ist mir zu riskant. Erst erkundige ich mich was das ist.

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Re: Wildobst

#58

Beitrag von kaliz » Sa 5. Jan 2019, 17:31

Hab ehrlich gesagt noch keine Vermehrungsversuche unternommen. Wenn dann würde ich mir vermutlich ohnedies eher eine zweite Sorte dazu holen. Ist bei mir eher ein Platz Problem. Der Garten ist viel zu klein für alles was ich gerne hätte und momentan stehen andere Pflanzen weiter oben auf der Wunschliste, zum Beispiel eine zweite Eleagnus multiflora. Kennst Du die Beeren davon? Die sind echt geil. Stehen allerdings auch bei den Vögeln extrem hoch im Kurs.

Doris L.
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Re: Wildobst

#59

Beitrag von Doris L. » Sa 5. Jan 2019, 17:38

Den lateinischen Namen kannte ich nicht aber ich weiß in etwa was Ölweiden sind. Auf der Halde stehen einige Büsche. In den letzten Jahren gab es aber keine Früchte. Ich glaube, das ist keine eßbare Sorte. Früher habe ich die für Sanddorn gehalten, haben auch so schmale silbrige Blätter.

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Re: Wildobst

#60

Beitrag von kaliz » Sa 5. Jan 2019, 17:50

Bei den Ölweiden gibt es soweit ich verstanden habe die Eleagnus multiflora die ganz zeitig im Frühjahr Früchte tragen und die anderen Sorten die im Herbst tragen. Die bei mir im Garten sind extrem früh dran, da gibt es normalerweise außer Kamtschatkabeeren und der einen oder anderen Erdbeere noch nichts zu holen im Garten. Das mag vielleicht mit ein Grund sein warum die Vögel so extrem darauf stehen. Vielleicht verschwinden die Beeren bei Euch ja auch so schnell in Vogelmägen, dass man gar nicht merkt, dass überhaupt welche daran waren.

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