Mulchen mit Stroh

Teetrinkerin
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Re: Mulchen mit Stroh

#11

Beitrag von Teetrinkerin » Mi 16. Okt 2019, 12:18

Holzhackschnitzel oder Rindenmulch möchte ich nicht nehmen, weil das auf Dauer den Boden tendenziell sauer macht. Wenn wir Bäume ausschneiden, dann nehme ich das gehäckselte Material schon mal her, aber von Nadelbäumen möchte ich nichts in den Garten werfen.

Ich habe auf Ebay Kleinanzeigen jemanden gefunden, der ganz in der Nähe ist und noch Kleinballen (und Großquader) presst. Aber eben konventionell. Einen weiteren hab ich auch gefunden, der in Bioqualität herstellt, aber der ist ein Stück weiter weg (und jetzt weit dafür zu fahren ist auch nicht Sinn der Sache).

Verschwendung finde ich es eigentlich nicht, denn wenn die Wege irgendwann zu hoch werden, dann schaufel ich das Material einfach aufs Beet. Somit wird nichts verschwendet.

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Re: Mulchen mit Stroh

#12

Beitrag von Rohana » Mi 16. Okt 2019, 16:25

Haja, ich mein ja nur, gutes Stroh zum Füttern ist oft knapp bei uns, da erscheint mulchen dann doch im anderen Licht. Aber wenn er verkauft und es dir seinen Preis wert ist, ich denke am "konvi" sollte das nicht scheitern, oder? Es wird jedenfalls keinen erkennbaren negativen Effekt auf deinen Boden haben. Ausser dass Stroh zur Rotte ein wenig Stickstoff braucht, das tut Bio-Stroh aber genauso.
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Re: Mulchen mit Stroh

#13

Beitrag von Hildegard » Mi 16. Okt 2019, 22:01

Ich habe auf Wegen auch Elefantengrashäcksel liegen. Wird nasses Stroh nicht auch rutschig? Da scheinen mir Hackschnitzl besser geeignet.Ich hab auf abschüssigen Stellen so Bankettbefestigungsgitter von der Strassenmeisterei gelegt(wurden aussortiert) , die halten noch besser.
LG Hildegard
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Re: Mulchen mit Stroh

#14

Beitrag von Teetrinkerin » Do 17. Okt 2019, 09:07

@Rohana,
Stroh haben wir nie verfüttert, nur zum Einstreuen verwendet. Daher hab ich mich jetzt etwas gewundert, dass du von Verschwendung gesprochen hast. ;)
Dann werde ich mit dem Mal Kontakt aufnehmen.

@Hildegard,
das kann schon mal etwas rutschig sein, dann muss es aber extrem nass und vor allem auch matschig sein. Ansonsten ist es eigentlich nicht rutschig. Ich hab leider kein Schilf oder dergleichen, was ich häckseln kann.
So Befestigungsgitter sind eine gute Idee. Werde mal die Augen offen halten, vielleicht stolpere ich ja mal über sowas drüber.

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Re: Mulchen mit Stroh

#15

Beitrag von Hildegard » Do 17. Okt 2019, 21:24

Ich habe entlang der Hausmauer auf dem Weg im Garten (eben)Marmorplatten verlegt bekommen..waren ein unverkäuflicher Restposten des Steinmetzbetriebes in der Nähe. Darauf kannst du bei Nässe und Schnee eine Olympiade gewinnen! :lol: °Ich hab dann Streifen aus Gummimatten aufgelegt, das passt jetzt .
LG Hildegard
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Re: Mulchen mit Stroh

#16

Beitrag von hobbygaertnerin » Fr 18. Okt 2019, 12:46

Ich habe früher auch viel mit Stroh gemulcht- bin aber davon abgekommen und mulche die Wege mit Hackschnitzel- da die Beete alle Holzumrandungen haben, kommt eh nix ins Beet und wenn es eher humusig aussieht- kommt diese Masse unter die Himbeersträucher. Es sieht gut aus, ich kann da wunderbar darauf gehen, hält auch ein paar Jahre.

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Re: Mulchen mit Stroh

#17

Beitrag von Taraxacum » Fr 18. Okt 2019, 13:16

Ich mulche mit beiden Materialien. Das nasse Stroh (die Äppel sammle ich separat raus) aus dem Stall kommt unter die Beerenobststräucher und Obstbäume. Dadurch, dass das Stroh mit Urin durchtränkt ist, ist der nötige Stickstoff für die Zersetzung gleich dabei. Die Hauptwege im Garten mulche ich mit Hackschnitzeln. Alle paar Jahre wird die entstandene Erde von beiden Flächen zusammengeschoben und im Garten oder auf den Wiesen verteilt. Irgend welche Senken sind immer aufzufüllen. Die breiteren temporären Wege werden meist mit Grasschnitt oder Heu, das nicht gefressen wurde, gemulcht. Später im Jahr sind durch die ausgefallenen Grassamen schöne Rasenwege entstanden. Da morgens barfuß drüber zulaufen ist eine Wohltat für die Füße.

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